Die drei ??? (147) – Grusel auf Campbell Castle

Titel: Die drei ??? (147) – Grusel auf Campbell Castle / Verlag: Europa / Spielzeit: ca. 62 min / Sprecher: Oliver Rohrbeck, Jens Warczeck, Andreas Fröhlich, Stefan Kaminski, Volker Bogdan u.a.

InhaltAdam Campbell hat ein schweres Erbe angetreten: er muss das imposante Schloss seines verstorbenen Vaters in Schuss halten. Bei einer spiritistischen Sitzung meldet sich dessen Geist und spricht von einem sonderbaren Vermächtnis. Natürlich nehmen die drei ??? die Ermittlungen auf. Mit einem Gespenst, davon sind sie überzeugt, haben sie es nicht zu tun! Bis Peter von einer gruseligen schwarzen Hand ins Meer gezogen wird. Erst in letzter Sekunde kann er gerettet werden. Der Zweite Detektiv ahnt Unheilvolles: Wurde er von einem Wassergeist attackiert?


Es ist erstaunlich, dass eine Geschichte trotz einiger vielversprechender Elemente am Schluss nicht mehr als mittelmäßig sein kann. Mit einem Schloss als Schauplatz, schaurigen Seancen, einem mysteriösen Rätsel, einem Wassergeist und dem Wiederhören mit einem alten Bekannten, ist der Folge an sich alles gegeben, was auf eine ordentliche Story hoffen lässt. Trotzdem bleibt etwas ebenfalls sehr Wichtiges dabei auf der Strecke: Spannung nämlich. Die will und will trotz aller Mühen nicht aufkommen, da keine Szene Anlass dazu gibt, mit den drei Detektiven mitzufiebern oder mitzuermitteln.
Und vom Grusel aus dem Titel  kann auch keine Rede sein. Die Folge plätschert so vor sich hin und das Bedauern über das Ende einer neuen Folge dieser so hochgelobten Reihe hält sich nach den knapp 62 Minuten Spielzeit schwer in Grenzen. Stattdessen sitzt man eher verwirrt da, angesichts der Schar an Leuten, die am Ende plötzlich auftauchen. Ohne die drei Detektive würde man da kaum noch durchsteigen.

Den Sprechern wenigstens kann man die Schuld nicht in die Schuhe schieben. Die drei Hauptsprecher meistern ihre Parts gewohnt souverän. Der restliche Cast gänzt mit so prominenten Namen wie beispielsweise Santiago Ziesmer, Stefan Kaminski und Volker Bogdan. Somit ist in dieser Hinsicht alles im grünen Bereich.

Vielleicht trifft aber die Untermlaung eine gewisse Mitschuld, denn ihr gelingt es einfach nicht, so etwas wie Atmosphäre und Flair aufkommen zu lassen. Dabei wäre dieser Bereich der, der der schwachen Story noch am ehesten auf die Sprünge helfen könnte. Doch stimmungsvoll klingt halt anders.

Und gruselig sieht defintiv anders aus als das Covermtiv. Ein alter Ölschinken und zwei Kerzen machen nun mal nicht automatisch einen schaurigen Eindruck.

Fazit:  Trotz einer Reihe vielversprechender Elemente und klasse Sprechern eine nur sehr mittelmäßige Folge. Ich persönlich bedauere es am meisten, dass von Grusel keine Rede sein kann. Dabei hätte das nicht nur der Titel hergegeben.

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