Englisch lernen mit den Looney Tunes (03) – Surfer Bird – Tweety geht surfen

Titel:  Englisch lernen mit den Looney Tunes (03) – Surfer Bird – Tweety geht surfen / Verlag: Karussell / Spielzeit: ca. 53 min / Sprecher: Tanja Geke, Jens Wawrczek, Kerstin Draeger, Holger Mahlich u.a.

Inhalt: Immer nur Filme drehen! Der arme Tweety ist völlig überarbeitet. Zur Erholung schickt ihn der Big Boss der Warner Bros. Movie Studios nach Hawaii. Stuart, der Assistent vom Boss, soll auf Tweety aufpassen. Aber das ist gar nicht so einfach, denn Tweety möchte auf Hawaii alles kennen lernen, was man nur kennen lernen kann. Gemeinsam erleben Tweety und Stuart Abenteuer beim Surfen, treffen hawaiianische Musiker und besuchen ein echt hawaiianisches Fest, ein Luau. Bei ihrem Ausflug lernen die beiden eine ganze Menge über die farbenfrohe Insel Hawaii, ihre Vulkane und auch darüber, was man für eine Reise in einen Koffer packen sollte.


Nach Bugs und Daffy dreht sich in der dritten Folge der deutsch-englischen Hörspielreise alles um das Vögelchen Tweety. An der Seite von Stuart geht es mit Hilfe des Raum- und Zeittauschers nach Hawaii. Von einem Abenteuer kann dieses Mal allerdings keine Rede sein. Man ist halt bei Tweetys Urlaub mit dabei, weshalb man Spannung hier vergebens sucht. Die Story plätschert vor sich hin und wirkt mächtig in die Länge gezogen. Im Anbetracht dessen, dass es mit rund 53 Minuten die bislang kürzeste Folge ist, will das schon was heißen. Gegen Ende versucht ein Vulkanausbruch noch mal wenigstens etwas Schwung in die Sache zu bringen, doch zu dem Zeitpunkt rettet das auch nichts mehr. Zu allem Überfluss nervt Tweetie auch nch mit einem deutlichen Sprachfehler und Babysprache. Das macht das Zuhören auch nicht spaßiger.

Der bereits erprobte Mix aus englischen Erzählpassagen und Übungen mit Mrs. Help und den Charakteren bewährt sich auch bei dieser Folge. Für weitere Übungen ist auch wieder umfangreiches und liebevoll gestaltetes Lernmaterial auf der CD zu finden.

Meine Hochachtung vor Tanja Geke. Die ganze Zeit diesen eititei-Kleinkind-Ton anzuschlagen und ständig Buchstabenvertauscher reinzubringen, das stelle ich mir auf Dauer sehr anstrengend vor. Und nein, es klingt überhaupt nicht niedlich, nur albern! Jens Warczeck darf dieses Mal einen recht missgelaunten Stuart geben, was dagegen sehr goldig rüberkommt. Die Parts des Erzählers und Mrs. Help fallen den bereits vertrauten Stimmen von Colin Solman und Emily Clark Brandt zu, die souverän Englischvokabeln und Sprachgefühl vermitteln.

Musikalisch wird die vertraute Mischung aus turbulenten, fast schon hektischen Cartoon-Melodien, und Stücken, die dem Schauplatz entsprechen, geboten. Hawaiianische Stücke sorgen für Urlaubs-Flair. Eine Reihe authentischer Geräusche rundet den guten Gesamteindruck in diesem Bereich ab.

Tweety surft. Was hätte man auch sonst als Motiv nehmen sollen? Es passiert ja nichts weiter. Immerhin bringt es etwas Urlaubsstimmung rüber, mehr aber auch nicht.

Fazit:  Vom Lerneffekt so gut wie alle Episoden der Reihe. Die Story allerdings dümpelt vor sich hin wie Tweety auf dem Surfboard. Leider ziemlich langweilig.

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