Englisch mit den Looney Tunes (06) – London Robbery – Tweety jagt den Uhrendieb

Titel:  Englisch mit den Looney Tunes (06) – London Robbery – Tweety jagt den Uhrendieb / Verlag: Karussell / Spielzeit: ca. 55 min / Sprecher:  Tanja Geke, Jens Warczek, Paul Goodyear, Achim Schüle u.a.

Inhalt: Eine Dienstreise führt Tweety und Stuart nach London. Für den nächsten Film vom Big Boss sollen sie über die englische Hauptstadt alles Wichtige herausfinden. Das lassen sich die beiden nicht zweimal sagen und erkunden zusammen mit ihrem englischen Führer Tommy den Buckingham Palast, Madame Tussauds Wachsmuseum, den Tower und viele andere Orte in London. Merkwürdig ist nur, dass an allen Orten, die sie in London besuchen, Uhren gestohlen werden. Tweety und Stuart machen sich auf die Suche nach dem Uhrendieb und lernen dabei eine Menge über Londoner Sehenswürdigkeiten, das englische Königshaus, englische Verkehrsmittel und darüber, wie man in England Uhren liest.


Nachdem mich ja bei Tweetys erster Folge das Grauen gepackt hat, muss ich sagen, dass das Vögelchen mit dieser Episode ordentlich Boden gutgemacht hat. Offenbar ist er viel besser zu ertragen, wenn er eine Beschäftigung hat. Und die hat er auf der Dienstreise nach England wahrlich, denn immer wieder werden dort Uhren gestohlen. Das ruft den neugierigen und cleveren Vogel gleich auf den Plan, und poor Stuart ist natürlich auch wieder mit von der Partie, der oft für einen guten Schuss Komik sorgt. Auch wenn die Story schon sehr durchschaubar ist, macht sie trotzdem Spass und vermittelt gut das Flair dieser tollen Stadt, in der Tweety und Stuart auf Achse sind. Und was läge in der Stadt von Big Ben näher, als den jungen Hörern beispielsweise das Ablesen von Uhren auf Englisch nahezubringen.

Dafür ist wie gewöhnlich Mrs. Help zuständig, die im Gespräch mit den Charakteren auf unterhaltsame und lockere Art Vokabeln und Redewendungen vermittelt. Ihr zur Seite steht Erzähler Colin Solman, bei dem die Kids schon sehr viel aufmerksamer zuhören müssen, wenn sie der Story folgen wollen. Selbstverständlich spielen die Uhr, englische Verkehrsmittel und die Sehenwürdigkeiten von London auch im Lernmaterial eine wichtige Rolle.

Selbst Tweetys Babysprache und das ständige Vertauschen der Buchstaben „g“ und „k“ erschien mir in dieser Folge nicht so nervig. Ja, Tanja Geke ist es sogar gelungen, dass ich Tweety ab und zu ganz niedlich fand. Paul Goodyear gelingt es bei aller Durchschaubarkeit der Story gut, nie den Bösewicht raushängen zu lassen. Sein englischer Akzent lässt seinen Charakter sehr glaubhaft klingen.

Die Untermalung kann sich hören lassen, aber das wissen wir ja schon, das beweist schließlich jede Folge der Reihe auf’s Neue. Schauplatztypische Musiken und Geräusche wechseln sich mit dem typischen Sound von Cartoons ab, was einerseits für Flair sorgt, andererseits Fans der Looney Tunes Spass machen wird.

Tweety zusammen mit einigen der Sehenswürdigkeiten, die London zu bieten hat, welches Cvermotiv könnte besser passen? Trotzdem hätte ich es schön gefunden, wenn es auch einen kleinen Hinweis auf Tweetys Detektivarbeit gegeben hätte. Der findet sich aber immerhin im Inneren des Booklets.

Fazit:  SO halte ich Tweety auch eine knappe Stunde lang aus. Sein Abenteuer in London macht Spass und bereitet einem Lust, diese Stadt auch einmal zu besuchen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

reziratte.de © 2014 Frontier Theme
%d Bloggern gefällt das: