Piratten! (03) – Das Geheimnis der Schatzkarte (Michael Peinkofer / Boris Aljinovic)

Titel:  Piratten! (03) – Das Geheimnis der Schatzkarte / Verlag: cbj Audio / Random House / Spielzeit: ca. 80 min / Buch: Michael Peinkofer / gelesen von: Boris Aljinovic

Inhalt: Tief unter der Erde liegt eine Schatztruhe. Marty Flynn ist der Einzige, der ihr Geheimnis lüften kann. Noch ahnt der Mäuserich nicht, dass er verfolgt wird: Käpt’n Rattbone, der Anführer der fürchterlichen Piratten, ist ihm dicht auf den Fersen. Und er ist wütend …


Was Tempo und Action anbetrifft, ist diese Reihe ein ziemliches Auf und Ab. Ließ es die erste Folge noch eher ruhig angehen, trat die zweite Folge mächtig auf’s Gas, diese dritte Episode findet dagegen wieder zurück in ruhigeres Fahrwasser. Hier sind nicht Kämpfe an der Tagesordnung, stattdessen rücken die geheimnisvolle Schatzkarte und Martys mysteriöses Erbe in den Mittelpunkt. Da eine Pirat(t)engeschichte ohne Schatzkarte und Schätze nicht denkbar sind, geht das soweit auch in Ordnung. Allerdings fand ich diese Folge nicht so unterhaltsam wie den Vorgänger. Für meinen Geschmack darf Folge 4 wieder schwungvoller daher kommen.Dafür habe ich bei dieser Folge erstmas so richtig gelacht. Und zwar über die beiden Pelikane Bib und Bob, die sich so manches bissige Wortgefecht mit hintergründigem Humor liefern.

An Boris Aljinovics Darbietung hat sich dagegen nichts geändert. Nach wie vor gelingt es ihm, jedes Tierchen mit unverkennbarer Stimme und Redeweise auszustatten, so dass man jederzeit genau weiß, wer gerade das Wort ergriffen hat. Da gibt es überhaupt nichts zu bemängeln, eine tolle Leistung.

Ebenso gelungen ist die Untermalung, die der Story das nötige Flair verleiht, und die Geräusche, die zu verschiedenen Szenen eingesetzt werden. So wünscht man sich das für ein Hörbuch, das über stattliche 80 Minuten hinweg auch 6jährige bei Laune halten möchte.

Das Covermotiv zeigt sich düster und geheimnisvoll und mit der alten Truhe wird deutlich, um was sich die Geschichte dieser Folge im Wesentlichen dreht. Schade, dass Marty immer nur als Schemen zu erkennen ist. Ich wüsste gerne, wie der junge Mäuserich eigentlich aussieht.

Fazit:  Die dritte Folge kommt wieder ruhiger daher, was sie zwar nicht wirklich schlechter macht, aber ich finde, der Schwung von Folge 2 hat der Reihe besser gestanden. Also hoffe ich mal auf wieder mehr Action, wenn es mit „Der Schrecken der Sümpfe“ weitergeht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

reziratte.de © 2014 Frontier Theme
%d Bloggern gefällt das: