Jack Slaughter (14) – Draculas großes Comeback

Titel: Jack Slaughter (14) – Draculas großes Comeback / Verlag: Folgenreich / Spielzeit: ca. 68 min / Sprecher: Simon Jäger, David Nathan, Klaus Dieter Klebsch, Gisela Fritsch, Reiner Schöne u.a.

Inhalt:  100 Jahre nach seinem Verschwinden wird Graf Dracula wieder ins Leben gerufen. Der grausame Vampir will seinen Blutdurst wieder an unschuldigen jungen Frauen stillen. Zum Glück erhält Jack Slaughter Hilfe von Professor Van Helsings Urenkel. Doch all das scheint nicht viel zu bringen, da weder Napalm, radikales Weihwasser noch Zauber-Barbie Ponytail das adlige Schattenwesen besiegen können. Wie zum Teufel tötet man ein tausend Jahre altes Mega-Monster?


Dieses Mal bricht das Böse über Jacksonville herein, weil Professor Doom sich und seine stahlharten Zehennägel bei der Pediküre nicht angemessen behandelt fühlt. Schon alleine daran ist wohl leicht zu erkennen, dass die Reihe ihrem arg schrägen Stil auch dieses Mal treu bleibt. Jedenfalls geht es auf diesem Niveau wieder mächtig rund und mit Dracula mischt zwar ein bereits sattsam bekannter Bösewicht mit, der hier aber keineswegs langweilig wirkt. Für Chaos und den etwas anderen Kampf gegen das Böse sorgen Jack und seine Mannen auf bewährte Art, die mir immer wieder Spass bereitet. Allerdings fand ich diese Folge doch etwas zu lang geraten. Es gab Stellen, an denen ich ein Ende ebenfalls gerechtfertigt gefunden hätte. Und die waren vor dem eigentlichen Ende. Dafür verspricht der Schluss noch weitere Abenteuer mit dem blutsaugenden Bösen, zumal eine frisch gebackene Anhängerin Draculas entkommen kann. Wenn diese Abenteuer ebenso viel Spass machen wie diese Episode, dann freue ich mich drauf. Nur kürzer dürfte sie ausfallen.

Hinsichtlich der Sprecher konnte sich die Reihe ja noch nie etwas vorwerfen lassen. Das gilt auch weiterhin und nicht nur in den Hauptrollen, die nach wie vor von Simon Jäger, David Nathan, Klaus Dieter Klebsch und Arianne Borbach gegeben werden. Reiner Schöne lässt Dracula sowhl böse, als auch faszinierend klingen, so dass man Großmama Abigails Fehltritt vor Jahren gut nachvollziehen kann. David Turba hat mir mit seinem aalglatten Ton in der Rolle des Alvin Alucard sehr gefallen.

Auch die Untermalung ist sich treu geblieben. Rockige, rotzige Stücke sind zu hören, die dieser abgefahrenen Grusel-Comedy sehr gut stehen.

Mal wieder ein Covermotiv, bei dem ich zweimal hinsehen musste um genau zu erkennen, was es da zu sehen gibt. Eine Kutsche gehört einfach zu einer Geschichte, in dem Dracula mit von der Partie ist, und die hier sieht sogar recht unheimlich aus. Im Booklet erfährt man eine Menge über Knoblauch und darüber, ob es einen wirklich vor einem Vampirbiss schützen kann.

Fazit: Etwas lang geraten, ansonsten eine spaßige Geschichte im bekannt abstrusen Stil. Wer Jack und seine Abenteuer mag, der wird auch an dieser Folge wieder seine Freude haben.

 

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