Die kleine Schnecke Monika Häuschen (19) – Warum fliegen Eulen lautlos?

Titel: Die kleine Schnecke Monika Häuschen (19) – Warum fliegen Eulen lautlos? / Verlag: Karussell / Spielzeit: ca. 41 min / Sprecher: Kathrin Bachmann, Monica Deininger, Steffen Lukas, Tobias Künzel u.a.

Inhalt: Die kleine Schnirkelschnecke Monika möchte „Vater, Mutter, Kind“ mit ihrem besten Freund, dem Regenwurm Schrsch und dem gelehrten Graugänserich Günter spielen. Bald ist sie allerdings davon überzeugt, dass niemand fauler sein könnte als ihr Mann Schorsch und keiner verfressener als ihr Kind Günter, das noch dazu nicht schlafen will, obwohl es schon dunkel wird Aber da hat sich sich wohl geirrt, denn es gibt eine noch viel mehr geplagte Mutter im Garten. Es ist die Waldohreule Eulfriede, die auf der Suche nach Futter für ihre drei nimmersatten, schreienden Hungerschnäbelchen lautlos durch die Dämmerung gleitet.


Was habe ich gelacht über diese Folge! Endlich mal wieder eine Geschichte von Monika, bei der der Lerneffekt beinahe hinter dem Spassfaktor zurücksteht. Es ist einfach zum Totlachen wie Monika, Schorsch und Günter „Vater, Mutter, Kind“ spielen. Günter das verfressene, aufsässige Kind, Schorsch, der grummelige Vater, der lieber Sport guckt und es gar nicht einsieht, sich um sein „Kind“ zu kümmern, und Monika, die nur damit beschäftigt ist, ihr „Kind“ zur Ruhe zu bekommen und ihren „Mann“ zur Ordnung zu rufen. Köstlich!
Dennoch, zu lernen gibt es selbstverständlich auch in dieser Episode etwas, nämlich über Eulen. Dabei wird gewohnt anschaulich und kindgerecht erklärt, so dass die jungen Hörer alles gut nachvollziehen können und mit Vergnügen lernen.

Monica Deininger leiht Eule Eulfriede ihre Stimme. Dunkel und tief passt sich sehr gut zur Eule und lässt sie nebenbei auch weise klingen. Als eulige Kinderschar im Nest sind Antonie Heil, Jona Dietrich und skar Lukas zu hören. Viel Text haben sie zwar nicht, aber ihr ständiges „Mama, Mama, Hunger!“ klingt niedlich. Kathrin Bachmann, Steffen Lukas und Tobias Künzel toben sich speziell in ihren „Vater, Mutter, Kind“-Streitereien so richtig aus.

Die Geräuschkulisse klingt in dieser Folge nächtlich leise und dunkel, so dass man sich schnell in Monikas Garten versetzt fühlt. Mit der Szene um den Krimi, den der Erzähler anschaut, kommt sogar eine etwas unheimliche Stimmung auf, aber in kindgerechtem Maße.

Mir gefallen die Cover der Nacht-Folgen noch immer am besten, weil sie immer auch gleich eine gewisse Atmosphäre ausstrahlen. Ich kann es aber auch dieses Mal nicht lassen zu schreiben, dass ich es toll gefunden hätte, wenn z.B. der Mond nachtleuchtend wäre. Im Booklet gilt es ein Fehlersuchspiel zu lösen.

Fazit:  Zum Totlachen komisch. Wie gesagt, gibt es deshalb nicht ganz so viel zu lernen wie sonst, aber das stört überhaupt nicht. Solche Folgen entspannen die Reihe immer mal wieder ein wenig.

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