Point Whitmark (32) – Hauptrolle: tot

Titel: Point Whitmark (32) – Hauprolle: tot / Verlag: Sony Music / Spielzeit: ca. 59 min / Sprecher: Sven Plate, Kim Hasper, Gerrit Schmidt-Foss, Sonja Deutsch, Claus-Dieter Clausnitzer u.a.

Inhalt: Derek Ashby kann es nicht glauben, aber der Brief in der Manteltasche seiner Mutter lässt keine Zweifel: Mrs Ashby wird erpresst!Als sie eines Nachts erneut heimlich das Haus verlässt, folgen ihr Jay, Tom und Derek und stoßen auf den Mann im Nadelstreifenanzug. Ehe die Jungen wissen, wie ihnen geschieht, finden sie sich inmitten eines siebenundzwanzig Jahre alten Mordkomplotts wieder. Der ehemalige Filmstar Norma D Arcy beichtet Ihnen in Todesangst vom bedingungslosen Ultimatum der Bertani-Familie.Und immer wieder fällt ein und derselbe Name: Der Doktor …


Als Fan der Serie bin ich schon von Haus aus froh, dass es endlich weitergeht. Zwar nicht mehr bei Universal, sondern bei Sony Music. Entsprechend gespannt war ich auf diesen Einstand. Aber…nun ja, schlecht ist etwas Anderes. Die vertraute PW-Atmosphäre ist gegeben, es geht hier und da etwas unheimlich zu und auf der typische Humor fehlt nicht. Zudem haben mir die vielen Anspielungen auf frühere Folgen sehr gefallen. Nach der langen Pause macht das Erinnern so Spass. Knackpunkt ist die Geschichte an sich, der mich leider nicht fesseln konnte. Ich denke, es wäre sinniger gewesen, wenn man es bei dem Rätsel um den geheimnisvollen Clans belassen , oder die Story Richtung Feindschaften am Filmset ausgebaut hätte. Oder auch nur die Verdächtigungen um Dereks Mutter als Aufhänger genommen hätte. So ist das aber alles gemischt, wobei der rote Faden auf der Strecke bleibt und damit auch ein Gutteil an Spannung.

An den Sprechern gibt es auch unter neuer Flagge nichts zu bemängeln. Die drei Hauptsprecher sind in gewohnt guter Form und es ist schön, sie hier wiederzuhören.  Sonja Deutsch gibt die gealterte Film-Diva überzeugend, etwas überspannt und leicht herrisch. Außerdem hat es mich gefreut, mit Martina Treger auch mal Dereks Mutter zu hören, die ich gerne mal in der einen oder anderen Folge wiederhören würde.

Auch in Sachen Soundtrack bleibt sich die Reihe treu. Neben der eingängigen Titelmelodie sind meist düstere Stücke zu hören, die für Atmosphäre sorgen. Eine gelungene Geräuschkulisse macht die Sache in diesem Belang schließlich rund.

Die Schattenrisse vor dem kräftig orangefarbenen Hintergrund machen sich gut. Zudem sieht speziell der Mann aus wie einem alten Film entsprungen, das passt zur Geschichte.

Fazit:  Von der Story her eher durchwachsen. Aber immer noch gut genug um sich über das „dritte Leben“ der Serie zu freuen.

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