Fluch der Karibik – Jack Sparrow (01) – Auf der Suche nach dem magischen Schwert

Titel: Fluch der Karibik – Jack Sparrow (01) – Auf der Suche nach dem magischen Schwert / Verlag: Emi Happy Kids / Spielzeit: ca. 112 min / 2 CDs / Buch: Rob Kidd / gelesen von: Martin Baltscheit

Inhalt: An einem stürmischen Abend betritt ein Fremder das Faithful Bride, eine Seemanskneipe in Tortuga. Sein Name: Jack Sparrow. Sogleich zettelt Jack eine Rauferei an, aus der ihn Arabella, die Tochter des Wirts, befreit. Da Jack jedoch den Zorn eines gefürchteten Piraten auf sich gezogen hat, dessen Seesack er aus Versehen an sich nahm, muss er fliehen. Als er den Seesack öffnet, traut er seinen Augen kaum: Darin findet er die Hülle eines berühmten Schwertes. Das riecht nach einem Abenteuer! Und so überredet Jack Arabella, mit ihm das dazugehörige Schwert von Cortez zu suchen, das seinem Besitzer unvorstellbare Macht verleiht. Zunächst müssen sie ein geeignetes Schiff finden, aber dann beginnt eine spannende Seefahrt.


Sparrows Abenteuer feiern im Kino einen Erfolg nach dem anderen. Da ist der Gedanke, sich auch im Hörbuch-Format ein Stück vom Kuchen zu sichern, ganz naheliegend. Erfreulicherweise nimmt man sich dafür Jacks Werdegang zu dem berühmten Käpt’n vor. Schon lustig, ihn plötzlich als Teenager zu erleben. Davon abgesehen bewegt man sich aber in ganz ähnlichem Fahrwasser 😉 wie bei den Filmen. Jacks Jugend-Abenteuer ist spannend, unterhaltsam und eine Piraten-Geschichte durch und durch. Gewisse Elemente und Andeutungen, denen man hier begegnet, werden Kenner der Filme auch damit in Verbindung bringen können. Somit ist der Bezug also klar gegeben, ohne die Filme zu imitieren.

Im letzten Film ist schon ein Sprecher daran gescheitert, den „echten“ Jack Sparrow zu imitieren bzw ihm eine geeignete neue Stimme zu geben. Ein Glück, dass Martin Baltscheit das gar nicht erst versucht. Zwar klingt Jack auch bei ihm gewitzt und humorig, aber eher auf jugendliche Art. Ebenso gut gelingt es Martin Baltscheit, dem vornehmen Fitzwilliam und der mutigen und cleveren Arabella ihre ganz eigenen Stimmen zu verleihen.

Musikalisch orientiert man sich unüberhörbar an den Filmen. Große, umfassende Stücke sind zu hören, die das Flair großartiger Piraten-Abenteuer aufkommen lassen. Und eine ganze Reihe gut eingesetzter Geräusche veranschaulicht das Geschehen.

Schön, dass das Cover nicht so computergemalt, aalglatt und geleckt daher kommt. Der gemalte  Stil gefällt mir gut, auch wenn mir Jacks Frisur zu sehr Richtung Manga geht. Trotzdem, düster und piratig, das wird Fans sicher neugierig machen.

Fazit: Eine schöne Idee, die Jugend des berühmten und gefeierten Käptn’s zu beleuchten. Aber einen Jack Sparrow wie im Kino darf man nicht erwarten.

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