Fluch der Karibik – Jack Sparrow (02) – Der Gesang der Sirenen

Titel: Fluch der Karibik – Jack Sparrow (02) – Der Gesang der Sirenen / Verlag: Emi Happy Kids / Spielzeit: ca. 98 min / 2 CDs / Buch: Rob Kidd / gelesen von: Martin Baltscheit

Inhalt: Auf der Suche nach dem Schwert von Cortez streifen Captain Jack Sparrow und seine mittlerweile gewachsene Mannschaft weiterhin durch die raue See. Unerschrocken steuert die Besatzung der Barnacle auf eine geheimnisvolle Insel zu, die auftaucht und wieder verschwindet. Da weht plötzlich ein seltsamer Gesang übers Meer, der bewirkt, dass jeder einen anderen Kurs einschlagen will. Nur Jack scheint sich dem Bann der magischen Melodie entziehen zu können. Wird er es schaffen, seine Crew wieder unter Kontrolle zu bringen und zugleich dem dunklen Zauber zu entkommen? Doch bevor er über eine Lösung nachdenken kann, muss die Besatzung es mit einem Seeungeheuer aufnehmen, dass sich ihr in den Weg stellt.


Gemeinsam mit seinen neuen Crewmitgliedern steuert Jack ins nächste Abenteuer. Noch immer ist die Truppe auf der Suche nach dem Schwert, doch immer wieder stellen sich ihnen neue Gefahren in den Weg. Hier sorgen der Angriff eines Seeungeheuers für Spannung und auch die Sirenen scheinen es auf Jack und Co. abgesehen zu haben. Mit ihnen ist erneut ein deutlicher Bezug auf den letzten Film gegeben, in dem die Sirenen ja auch eine wichtige Rolle spielen. Mit diesem Hörbuch erklärt sich ein Stück weit auch, wieso Jack im Film so viel über diese Kreaturen weiß und wieso er ihnen entsprechend zurückhaltend gegenübersteht. Doch trotz Ungeheuer, Sirenen und der vergleichsweise kurzen Spielzeit von 98 Minuten erschien mir „Der Gesang der Sirenen“ recht langatmig. Das liegt in erster Linie an den ewigen Streitereien zwischen Jack und Fitzwilliam. Das ist mir zu viel Piraten-Teenie-Gezicke, und lustig ist es auch nur am Anfang.

Martin Baltscheit braucht sich auch bei dieser Folge nichts vorwerfen zu lassen. Man hört, dass ihm die Geschichte Spass macht. Er liest sie locker und mit viel Engagement. Dank der verschiedenen Stimmen, die er den Charakteren zukommen lässt, weiß man immer, wem man gerade lauscht.

Auch der Untermalung und der Geräuschkulisse kann man nur wieder Komplimente machen. Die Musikstücke klingen teilweise filmreif bombastisch, während sie an anderen Stellen für piratiges Flair sorgt. Die Geräusche sind dann noch mal das Tüpfelchen auf dem i und gelegentlich empfindet man diese inszensierte Lesung schon fast wie ein Hörspiel.

Farblich das schönste Cover unter den ersten vier Folgen. Und mit dem ängstlichen Jack in den Fängen der Sirene wird auch gleich deutlich, dass von diesen Wesen hier nicht nur betörender Gesang, sondern echte Gefahr ausgeht.

Fazit: Etwas langatmig. Ansonsten wieder ein ordentliches Abenteuer für Jack und seine Crew, das einen klaren Bezug zum letzten Film hat. Daran werden junge Fans ihren Spass haben.

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