Bibi Blocksberg (102) – Die Ballett-Tanzgruppe

Titel: Bibi Blocksberg (102) – Die Ballett-Tanzgruppe / Verlag: Kiddinx / Spielzeit: ca. 40 min / Sprecher: Susanna Bonasewicz, Eva-Maria Werth, Bodo Wolf, Gabriele Streichhahn u.a.

Inhalt: In der Schule gibt es einen großen Wettbewerb, den Bibi, Moni und Marita unbedingt gewinnen wollen. Also gründen sie eine Ballett-Tanzgruppe. Aber nur Moni kann tatsächlich tanzen. Sie nimmt Bibi und Marita zu einer Probestunde bei ihrer Tanzlehrerin mit. Doch nichts läuft wie geplant. Schaffen sie es dennoch, den Wettbewerb zu gewinnen?


Es ist wohl einfach so, dass man sich mit einer Sache abfinden muss: diese Serie ist eine 100%ige Serie für Mädchen geworden. Dafür spricht diese Folge wie keine andere zuvor. Lässt man das durchgehen, kann man über die Geschichte eigentlich nicht allzu viel Schlechtes sagen. Bibi mit ihren beiden besten Freundinnen zu erleben, ist für mich immer etwas Besonderes, denn meistens mischt ja entweder Moni ODER Marita mit. Es macht Spass, der Clique zuzuhören, wie sie sich mit Feuereifer in die Vorbereitungen für ihre Show stürzen, schon bald auf bestimmte Schwierigkeiten stoßen und sie dann auf kreative Art bewältigen. Zudem sind hier auch Bibis Eltern mit von der Partie, und zwar nicht nur so nebenbei, sondern als Teil der Geschichte. Und letztlich gibt es über das Thema Ballett auch einiges zu lernen, was jungen Hörerinnen, die an diesem Hobby Interesse haben, zu denken geben dürfte.
Nein, also insgesamt bin ich mit der Folge recht zufrieden. Einige Kleinigkeiten gibt es aber dennoch zu bemängeln. Erstens geht einem die Ballettlehrerin mit ihren ewigen „Säähr schään“ schnell auf den Keks, zweitens finde ich den Namen Jana Jurora für die Jurorin beim Wettbewerb selbst für eine „Bibi“-Folge sehr brachial und drittens hext Bibi einmal den „letzten Hexspruch“ zurück. Demzufolge hätte dann aber die Musik wieder ertönen müssen, die sie zuvor ausgehext hat. Stattdessen erlischt mit der Hexerei die Wirkung der des vorletzten Hexspruchs. Im Verhältnis gesehen alles nicht so wild und vermutlich fällt es den Kids der angepeilten Altersgruppe eh nicht auf.

Von diesem enervierenden „Säähr schään“ mal abgesehen habe ich Ulrike Hübschmann als tolle Sprecherin empfunden. Sie versteht es, der Ballettlehrerin den nötigen strengen, aber freundlichen Tonfall angedeihen zu lassen, und auch ihr Akzent klingt glaubhaft. Gabriele Streichhahn alias Barbara Blocksberg gefällt mir mit jeder Folge besser, sie ist wirklich sehr nahe an Hallgard Bruckhaus dran, und auch Bodo Wolf kann sich als nicht mehr so ganz neuer Bernhard Blocksberg hören lassen.

Zum Tanz bzw hier Ballett gehört einfach Musik. Da kam man nicht einmal in dieser Serie drum herum, bei der man sich ja allgemein davor drückt, außer dem Titellied noch weitere Musik einzubauen. Entsprechend sind hier und da Klavierstücke zu hören, die gut zum Thema Ballett passen und der Geschichte auch sonst gut stehen. Mehr davon!

Ich bin kein Fan vn Ballett(geschichten), aber das Cover gefällt mir. Es wird dem Titel gerecht und ist recht detailreich gehalten. Außerdem finde ich es immer toll, wenn ich Bibi mal nicht im grünen Hemd mit darunter vorblitzendem Rüschenhöschen sehe 😉 Nur das Spiegelbild von Maritas Fußhaltung stimmt nicht.

Fazit:  Ein paar Kleinigkeiten kann man hier beanstanden, ansonsten dürfte die Folge für die weiblichen (!) Bibi-Fans völlig in Ordnung gehen. Wenn sie dabei noch ballettbegeistert sind, umso besser!

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