Dorian Hunter (15) – Die Teufelsinsel

Titel: Dorian Hunter (15) – Die Teufelsinsel / Verlag: Folgenreich / Spielzeig: ca. 80 min / Sprecher: Thomas Schmuckert, Oliver Kalkofe, Claudia Urbschat-Mingues, Konrad Halver ua.

Inhalt: Dorian Hunter hat seine acht dämonischen Brüder zur Strecke gebracht. Bleibt noch Asmodi, das Oberhaupt der Schwarzen Familie!
Die Spur führt Hunter zusammen mit seinem Begleiter, dem Journalisten Armand Melville, auf ein Eiland im Mittelmeer vor Sizilien, das angeblich Asmodis Rückzugsgebiet darstellt. Doch auf der Insel wimmelt es vor magischen Fallen und als Armand Melville vier Tage später allein zurückkehrt, fehlt von Hunter jede Spur .


Dank Dorians unermüdlichem Einsatz hat es seine dämonischen Brüder inzwischen dahingerafft. Bleibt „nur“ noch Asmodi, das Oberhaupt der Schwarzen Familie, der zur Strecke gebracht werden muss. Man sollte doch meinen, dass speziell dieses Unterfangen spannend und rasant und auch actionreich ausfallen dürfte, oder? Tut es nur leider nicht. Und da nützt es auch nichts, dass man sich allerlei Kniffe für die Story hat einfallen lassen. Wie beispielsweise Orts- und Zeitsprünge, oder einer größeren Passage, die in als Tonbandaufnahme zu Gehör gebracht wird. Das ist zwar durchaus clever gemacht und sorgt für Abwechslung, aber Schwung bringt es kein Stück in die Story. Da gibt es zahlreiche Szenen, die kürzer hätten ausfallen dürfen. Vielleicht wäre es dann mehr zur Sache gegangen, denn genau das erwartet man doch auch von dieser Serie. Ich jedenfalls. Bei dieser Folge habe ich allerdings gleich mehrere Anläufe gebraucht ehe ich sie durchgehört hatte. Da hat dann auch das Ende mit dem Cliffhanger nichts mehr rausreißen können.

Was soll man zur Sprecherleistung bei dieser Reihe noch groß sagen? Wenn es bei dieser Serie einen Aspekt gibt, an dem es noch nie etwas zu bemängeln gab, dann bei diesem. Thomas Schmuckert gibt wie gewohnt den obercoolen Dämonenjäger. Ihm zur Seite steht Oliver Kalkofe alias Armand Melville, der in dieser Rolle schon in der vorigen Folge auf ganzer Linie zu überzeugen wusste. Und auch die weiteren Sprecher wie beispielsweise Claudia Urbschat-Mingues, Konrad Halver und Klaus Dieter Klebsch liefern einen erstklassigen Job ab.

Bin ich eigentlich die einzige, die „Dorian Hunter“ mitunter abends vor dem Einschlafen hört? Und bin ich demzufolge auch die einzige, die sich mächtig an den Lautstärkeschwankungen stört? Mal kracht es aus den Lautsprechern, dann muss man wieder die Ohren spitzen um von bestimmten Dialogen überhaupt etwas zu verstehen.
Musikalisch präsentiert sich auch diese Folge sehr düster. Ich finde allerdings, zu diesem Finale hat man sich von gewohnten Musikstil der Serie wegbewegt. Sie klingt schon anders als ihre Vorgänger, aber nicht schlechter.

Das düstere Cover gewährt einen Blick auf die Teufelsinsel und wirkt insgesamt angemessen unheimlich und bedrohlich. Im Booklet finden sich dieses Mal Informationen darüber, wie diese Folge entstanden ist. Es ist immer wieder interessant, die Booklets dieser Serie genauer unter die Lupe zu nehmen. Es lohnt sich!

Fazit:  Die Folge hätte gerne deutlich kürzer ausfallen dürfen. Die Geschichte zieht sich unglaublich und konnte mich so kaum mal fesseln. Knappe 80 Minuten Laufzeit sind offenbar selbst für diese Serie zu lang.

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