TKKG (174) – Doppelgänger auf der Rennbahn

Titel: TKKG (174) – Doppelgänger auf der Rennbahn / Verlag: Europa / Spielzeit: ca. / Sprecher: Sascha Draeger, Niki Nowotny, Manou Luobowski, Rhea Harder, Regina Lemnitz, Krystian Martinek u.a.

Inhalt: Alarm! Vivaldi – das erfolgreiche Rennpferd wurde auf dem Fasanenhof klammheimlich gegen einen Doppelgänger ausgetauscht. TKKG wittern einen neuen Fall und stürzen sich in die Ermittlungen. Doch wer spielt hier falsch?
Als sich ein stummer Zeuge meldet, wird den vier Detektiven klar, dass hier eine ganz üble Sache am Kochen ist. Doch wie ist den Übeltätern beizukommen?
Tim bereitet eine raffinierte Falle vor; aber werden die Verbrecher auch hineintappen?


Ich habe lange keine mehr der früheren TKKG-Folgen gehört, aber ich bin mir doch ziemlich sicher, das ein Rennpferd die TKKG-Bande schon einmal auf Trab hielt. Wie dem auch sei, hier ist es also Vivaldi, der für Aufregung sorgt. Mich hat die Folge ziemlich erstaunt zurückgelassen. Einmal, weil mir die diversen Veranstaltungen -ein Pferderennen, eine Gartenparty- für die Winterzeit etwas untypisch erscheinen, aber auch, weil mir die Detektivarbeit hier fehlt. Von richtiger Ermittlung kann da kaum die Rede sein, und Gabys Geistesblitz ausgerechnet beim Friseur wirkte mir haarsträubend weit hergeholt und gezwungen. Der abgebrühte Zeuge hat mich auch ziemlich überrascht. Da wird er beinahe angefahren, die Feier hinter ihm sorgt für den nötigen Trubel, der Fahrer macht ihn schräg an, aber er erinnert sich später noch genau daran, dass die Klappe am Pferdeanhänger offen war, das hat er 100%ig gesehen…im Dunklen! Na klar! Seltsam, aber vermutlich typisch TKKG.  Genauso seltsam wie die Tatsache, dass die Freund zunächst auf einer ganz richtigen Fährte sind, die dann aber doch falsch scheint, nur um nachher doch zu stimmen. Spielzeit füllen? Und die Überführung der Täter fällt abschließend so typisch und einfallslos aus, dass nicht mal das Finale groß punkten kann.

Auch bei den TKKG-Sprechern ist bei mir eine Gewöhnung eingetreten. Schön langsam komme ich mit den älteren Stimmen der Sprecher zurecht, die mir von früher noch jugendlich in den Ohren klingen. Zudem überrascht es mich schon, dass sie trotz der weit über 100 Folgen noch immer mit Elan bei der Sache sind. Rhea Harder alias Gaby im Speziellen bereitet mir noch immer gewisse „Probleme“, ich freue mich aber, dass sie nicht so zickig klingt wie die alten Gaby. Gefreut habe ich mich, mal wieder etwas von Edgar Bessen oder auch Kommissar Glockner zu hören, der in dieser Rolle noch immer zu überzeugen weiß. Pferdenärrin Kati, die TKKG auf Vivaldis Hof kennenlernen, wird von Carolin von der Groeben gesprochen, die mir gut gefallen hat, da sie sympathisch klingt.

Ein paar ältere Melodien, gemischt mit neueren Stücken und angereichert mit weihnachtlichen Musiken…so präsentiert sich die Untermalung, die mir durchaus gefallen hat. Die Geräuschkulisse ist so gut wie man das eben von der Serie bzw von Europa kennt, und somit habe ich in dieser Hinsicht nichts auszusetzen.

Das Covermotiv zeigt die Szene mit dem Beinahe-Unfall, die später bei der Auflösung des Falles von großer Bedeutung ist.  Eine gute Wahl, wie ich finde. Und die Szene im Hintergrund vermittelt zusammen mit dem Schnee auch die winterliche Stimmung. Übrigens scheint es auch in der Millionenstadt konsequent um die Straßen herum zu schneien…keine einzige Flocke, kein Matsch…nichts.

Fazit:  Alles etwas sehr sonderbar und auch nicht nennenswert spannend. Zudem liegt mir da immer noch etwas von einer anderen Folge mit einem Millionenpferd -oh, entschuldigung- aus der Millionenstadt an. Neu wirkt „Doppelgänger auf der Rennbahn“ also auch nicht.

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