Fünf Freunde (93) – …und das Geheimnis des Winterwaldes

Titel: Fünf Freunde (93) – …und das Geheimnis des Winterwaldes / Verlag: Europa / Spielzeit: ca. / Sprecher: Ivo Müller, Jannik Endemann, Theresa Underberg, Alexandra Garcia, Peter Weis u.a.

Inhalt: Weihnachten steht vor der Tür, doch die Fünf Freunde kümmern sich erst einmal um die Tiere des Waldes. Dort tauchen überall Igel auf, obwohl diese Tiere längst ihren Winterschlaf halten müssten. Und das ist nur der Anfang einer Reihe seltsamer Veränderungen, die im Forstwald vor sich gehen. Mit Beharrlichkeit und Mut lösen die fünf Freunde die Rätsel des Waldes und kommen einem hinterhältigen Verbrechen auf die Spur.


Ich muss ja gestehen, dass ich bei dieser Folge zunächst gedacht habe, was bloß aus der Serie geworden ist. Aus Abenteuern mit Schmugglern, Dieben, betrügerischen Wissenschaftlern…sollten das die gleichen Kinder sein, die hier das unglaublich geheimnisvolle Rätsel zu lösen haben, wieso im Wald plötzlich so viele Igel unterwegs sind, statt Winterschlaf zu halten. Die ganze Geschichte lässt sich also unspektakulär an und so richtiges Kinder- bzw Jugendkrimi-Feeling will auch im weiteren Verlauf nicht aufkommen. Aber wenigstens bekommt die Story später noch den Dreh hin zu einem echten Rätsel. Und das Verbrechen, dem die Fünf Freunde auf die Spur kommen ist auch gar nicht weit hergeholt. So etwas ereignet sich sicher auch noch oft genug in der Wirklichkeit. Man hätte nur das Igel-Vorgeplänkel etwas kürzer halten können, dann wäre bestimmt nicht erst am Ende Spannung aufgekommen.
Zugute halte ich dieser Folge, dass sie tatsächlich Winter-Feeling aufkommen lässt. Bei Europa ist die weiße Jahreszeit offenbar schon angebrochen. Übrigens muss Timmy ja ein Heiliger sein…ein Hund, der Igel aufspürt, damit sie gerettet werden, sich aber sonst gar nicht für die Stachelträger interessiert. Da kenne ich Hunde anders…

Bei den vier Hauptsprechern ist alles wie gehabt in Ordnung, so langsam gewöhne ich mich an die (für mich noch) neuen Stimmen und höre sie ganz gerne. Ursula Sieg gibt eine sympathische und warmherzige Tante Fanny. Harald Dietl und Peter Lontzek übernehmen die Parts der Bösewichte und hätten mir hier und da gerne noch etwas böser klingen dürfen.
Peter Weis in der Rolle des Försters hat mir sehr gut gefallen. Ich höre ihn unheimlich gerne, und auch in dieser Rolle hat er mich mit eindringlichem und sympathischen Ton überzeugen können.

Die Untermalung fügt sich gut in die Geschichte ein. Meist sind muntere Stücke zu hören, die gut zu einem Kinder- bzw Jugendhörspiel passen. Gelgentlich sind leise im Hintergrund auch Weihnachtsmelodien zu hören, die für das entsprechende Flair sorgen. Mit Szenen vom Plätzchenbacken ist es da halt nicht getan.

Winterlicher als das Covermotiv geht es wohl kaum. Da fröstelt man ja schon alleine beim Anschauen. Mir wirkt das allerdings zu wenig geheimnisvoll wie die Freunde da mit den Igeln zugange sind.

Fazit:  Bei aller Tierliebe und allem Verständnis für die Igel-Rettung, man hätte das Geheimnis des Winterwaldes zügiger ins Rennen schicken sollen. Dann wäre sicher früher Spannung aufgekommen als erst zum Ende hin.

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