Die Elfen (02) – Firnstayns Kinder

Titel: Die Elfen (02) – Firnstayns Kinder / Verlag: Folgenreich / Spielzeit: ca. 80 min / Sprecher: Bern Rumpf, Cathlen Gawlich, Annette Gunkel, Luise Lunow, Eckart Dux u.a.

InhaltDas Fjordland mit seinen menschlichen Bewohnern ist vom neu entbrannten Krieg der Trolle gegen die Elfen bisher unberührt geblieben. Das »Nichts«, eine abgrundtiefe, gefährliche Schwärze, trennt beide Welten. Dem Elfen-Schwertmeister Ollowain gelang es jedoch, das Nichts zu überwinden und die verwundete Königin Emerelle in der kleinen Siedlung Firnstayn zu verstecken.
Schon bald verbreitet sich die Kunde von der Ankunft der Fremden – und König Horsa Starkschild lässt ein Heer zusammenstellen, um den Elfen im Kampf beizustehen …


Weiter geht es mit den Abenteuern in Bernhard Hennens Fantasy-Welt. Nachwievor steht Emmerels Flucht im Mittelpunkt, doch bringt man in diesem zweiten Teil ein weitere Volk ein, die Menschen nämlich. Trolle, Elfen, Menschen, schon jetzt deutet sich klar an, dass Hennens Saga komplexer und vielseitiger ist als man es nach dem ersten Part vielleicht noch vermutet hatte.
Mir jedenfalls ist es sehr entgegen gekommen, dass hier nun auch Menschen mitmischen, da Trolle und Elfen meinen Geschmack einfach nicht zu treffen vermögen. Zudem hat es mir gefallen, dass es in dieser Folge eher ruhig zugeht. Es braucht nicht immer Kämpfe und waffengeführte Kriege, auch im Ruhigen können Komplotte geschmiedet und Intrigen gesponnen werden. Was mir allerdings noch immer sauer aufstößt, das ist dieser niveaulose Witz der Geschichten, der in Sprüchen daher kommt, die so platt sind, dass sie unter der geschlossenen Tür durchgeschoben werden könnten. Da frage ich mich wirklich, was das soll.

Wie schon in der ersten Folge kann man den Sprechern nichts ankreiden. Dafür bürgt eine durchweg prominete Besetzung, die das Geschehen glaubhaft zu Gehör bringt. Mit dabei sind u.a. Peter Weis, Bernd Rumpf, Luise Lunow, Martin Keßler und Sascha Rotermund. Erzähler Helmut Zierl hat als Alvias auch einen Part in der Handlung, was gut funktioniert.

Die Handlung präsentiert sich ruhiger, entsprechend hat man auch in Sachen Soundtrack einen Gang zurückgeschaltet, was der Geschichte aber gut steht. So fallen die seltenen wuchtigeren Stücke auch mehr auf und verdeutlichen umso mehr die Dramatik der jeweiligen Szenen.

Im Booklet findet man eine kurze Erzählung von Bernhard Hennen, die davon berichtet, wie es zu der kleinen Kadlin und dem Hund „Blut“ kam, die einen Part in der Geschichte innehaben. Schön und amüsant zu lesen. Das Covermotiv gefällt mir. Es strahlt gleichermaßen Ruhe wie Kampfwillen aus, was mit der Folge gut harmoniert.

Fazit:  Ich werde nie ein Fan der Serie werden, aber mir hat diese zweite Folge doch eine Spur besser gefallen als Teil 1. Die Hörspiele dürften aber gerne etwas kürzer ausfallen, schlappe 80 Minuten sind schon hart.

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