Die Elfen (03) – Königsstein

Titel: Die Elfen (03) – Königsstein / Verlag: Folgenreich / Spielzeit: ca. 75 min / Sprecher: Bernd Rumpf, Kerstin Draeger, Cathlen Gawlich, Tilo Schmitz, Peter Weis, Sascha Rotermund u.a.

Inhalt: Alfadas und sein Heer haben Albenmark erreicht doch die Menschen sind in der Elfenfestung Phylangan alles andere als willkommen. Fürst Landoran ist überzeugt, die Festung, die einst unter dem Namen »Königstein« das Herz des Trollreichs bildete, auch ohne ihre Hilfe verteidigen zu können. Die Trolle jedoch haben es nicht darauf abgesehen, ihren Königstein zu erstürmen. Mithilfe ihrer Schamanin Skanga schicken sie einen »Geist« ins Innere, der schlimmer wütet als tausend Trolle …


Die Ereignisse in Hennens Fantasy-Welt gehen in die dritte Runde. Nachdem mir Folge 2 recht gut gefallen hatte, da sie sich eher ruhig präsentierte, geht es in „Königsstein“ kämpferisch wieder ganz ordentlich zur Sache. Schlachten und Kämpfe werden geführt, militärische Entscheidungen gefällt… Und wieso so plötzlich? Weil die Trolle wieder auf den Plan treten und sich dieses Mal in Auseianndersetzung mit dem Heer der Menschen stürzen. Vielleicht stehe ich ja alleine mit dieser Meinung da, aber solche Kämpfe wecken bei mir keine Spannung, geschweige denn, dass ich ihnen mit Interesse lausche. Das einzige, was mich bei der Stange hält ist, dass es mich schon interessiert, welches Ende diese ganzen Anfeindungen, Schlachten, Komplotte usw mal nehmen werden. Denn mit jeder Folge kommen neue Aspekte hinzu, mit jeder Folge lernt man die verschiedenen Völker besser kennen und entwickelt dadurch auch Sympathien. Nachdem mir Elfen und Trolle zu 0815 sind, liegen meine Sympathien inzwischen bei den Kentauren, die in dieser dritten Folge endlich eine größere Rolle spielen.

Was die Sprecher anbetrifft, bleibt mir nichts anderes übrig als mich zu wiederholen. Bei einer solch feinen Besetzung kann nichts schief gehen. Als Trolle grummeln und brüllen sich u.a. Tilo Schmitz, Douglas Welbat und Frank Gustavus durch die Geschichte. Martin Keßler leiht dem Kentauren Orimeds seine Stimme und klingt in dieser Rolle stolz und Ehrfurcht gebietend. Unter den Elfen-Sprechern findet man beispielsweise Peter Weis, Andreas von der Meden und Bernd Rumpf.

Mehr Schlachten, mehr laute und eindrucksvolle Untermalung. Hier kracht es mitunter wieder aus dem Boxen und verdeutlicht so die Dramatik dieser Szenen. Eine umfassende und vielfältige Geräuschkulisse macht das Geschehen und die Szenerie sehr gut vorstellbar, so dass man oft das Gefühl hat, man stehe neben den Charakteren.

Mir machen die Anekdoten von Bernhard Hennen immer sehr viel Spaß, die man in den Booklets findet. Auch dieses Mal gibt es dort wieder eine amüsante Erzählung, die zwar so direkt mit der Folge nichts zu tun hat, aber eben schön zu lesen ist. Das Covermotiv zeigt einen Elfen, dieses Mal mit dem Gesicht dem Betrachter zugewandt. Im Hintergrund haben es erstmals auch die Trolle aufs Cover geschafft. Man sieht diesem Motiv die Bedrohlichkeit an, die man auch in der Geschiche spüren kann.

Fazit:  Diese Folge setzt wieder mehr auf Action. Die Lage zwischen den verfeindeten Heerscharen spitzt sich spürbar zu. Fans der Reihe kommen hier sicher wieder voll auf ihre Kosten.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

reziratte.de © 2014 Frontier Theme
%d Bloggern gefällt das: