Timeshift 02 – Paperchase

Titel: Timeshift (02) – Paperchase / Spielzeit: ca. 78 min / Sprecher: Lars Conrad, Alexander Linß, Jens Ewald, Sebastian Breit u.a.

Inhalt: Was haben ein Zeitreisender wider Willen, ein Revisor der Tempus Fugit Kongregation, eine kleptomanische Hotelangestellte, zwei eloquente Auftragskiller und ein FBI Agent gemeinsam?
Sie alle begehren ein Stück verloren geglaubte Revisorentechnik.
Shaun und Dulgar müssen auf ihrer Hatz durch den Großstadtdschungel erkennen, dass ihr Auftrag mit mehr Gefahren verbunden ist, als sie zunächst dachten.
Im Jahr 2014 forschen JD, Jade und Professor Winter unterdessen nach einem Weg, Shaun in seine Zeit zurück zu holen und müssen einen schweren Rückschlag hinnehmen…


Zum Download:   *klick*

Nachdem ich mich bei Teil 1 ja mit der Zeit etwas schwer getan hatte, in die es Shaun verschlagen hatte, war ich mit diesem zweiten Teil in dieser Hinsicht sofort versöhnt. New York, 1999…ja, das ist ein Ort und eine Zeit, für die ich mich interessiere, die für mich greifbar ist. Erneut fährt die Geschichte zweigleisig. Hauptsächlich begleitet man Shaun und Dulgor bei ihrer Mission in New York, aber natürlich herrscht auch in dem Labor, aus dem es Shaun in eine andere Zeit verschlagen hat, verständlicherweise noch Chaos und Ratlosigkeit. Diesen Teil um den Unfall mit dem Cern war für mich hier eine ganze Spur interessanter und spannender als der Part um Shaun und Dulgor, denn irgendwas scheint da im Labor nicht mit rechten Dingen zugegangen zu sein. Und dann ereignet sich auch noch ein zweiter verhängnisvoller Zwischenfall, der Fragen aufwirft. Shauns und Dulgors Abenteuer ist zwar an sich auch nicht uninteressant, allerdings erschien mit der Handlungsstrang irgendwie „zerrissen“, da wollte bei mir nicht das Gefühl eines Handlungsflusses aufkommen. Daher bin ich da ab und zu fast gedanklich mal abgedriftet.

Ich war positiv überrascht was einige der Sprecher anging, von denen die meisten im ersten Teil noch nicht recht überzeugen konnten. Aber ich finde, speziell Lars Conrad und Jens Ewald haben sich sehr gemausert und klingen über weite Teile hinweg deutlich glaubhafter. Dagegen liegt bei den Sprechern der Labor-Crew noch so Manches im Argen. Allerdings habe ich auch in dieser Folge wieder festgestellt: wenn sie ganz normal sprechen, einfache Dialoge, Witzeleien, dann kann sich das durchaus hören lassen. Nur sobald diese hochwissenschaftlichen Bandwurmsätze nötig sind, dann geht’s leider bergab. Aber das ist ja auch kein Wunder! Wie soll man solch physikalisches Erläuterungen auch mit Gefühl und Elan rüberbringen? Das ist doch rein inhaltlich schon knochentrocken!

Musikalisch habe ich wie gehabt nichts zu bemängeln gefunden. Die Mischung aus futuristischen Melodien, rockigeren Stücken und -wenn es der Schauplatz erfordert- auch mal jazzigen Klängen…das passt und weiß zu gefallen. Eine ordentliche Geräuschkulisse ist ebenfalls gegeben.

Unheimlich oder gar gruselig ist die Story nicht. Auch wenn man das vom Covermotiv her ableiten könnte, denn das zeigt sich ja schon düster. Ich mag diesen recht schlichten, aber einfallsreichen Stil jedenfalls sehr. Das macht was her!

Fazit:  Wie gesagt hätte die Handlung um Shaun und Dulgor für meinen Geschmack etwas geradliniger, schlüssiger ausfallen dürfen. Ansonsten habe ich „Paperchase“ schon als Steigerung empfunden im Vergleich zum Erstling der Reihe. Somit bin ich gespannt, wie sie sich mit Folge 3 entwickelt.

1 Comment

Add a Comment
  1. Fazit: Wie gesagt hätte die Handlung um Shaun und Dulgor für meinen Geschmack etwas geradliniger, schlüssiger ausfallen dürfen. Ansonsten habe ich „Paperchase“ schon als Steigerung empfunden im Vergleich zum Erstling der Reihe. Somit bin ich gespannt, wie sie sich mit Folge 3 entwickelt.

    Wie stehts denn mit der Fortsetzung? Es gibt ja 4 weitere Episoden. Taugen die was?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

reziratte.de © 2014 Frontier Theme
%d Bloggern gefällt das: