Bibi & Tina (69) – Ausritt mit Folgen

Titel: Bibi & Tina (69) – Ausritt mit Folgen / Verlag: Kiddinx / Spielzeit: ca. 45 min / Sprecher: Susanna Bonasewicz, Dorette Hugo, Ulrike Stürzbecher, Luisa Wietzorek u.a.

Inhalt: Bibi, Tina und Alexander machen ein Wettreiten durch den Falkensteiner Forst. Aus Versehen erschrecken sie die kleine Lilly, die dort mit ihrer Mutter wandert. Sie stolpert und verletzt sich. Als Widergutmachung dürfen Mutter und Tochter eine Weile auf dem Martinshof bleiben. Doch Lillys Mutter verhält sich immer merkwürdiger.


Mir hatte ja bereits bei der Ankündigung der Folge der 0815-Titel zu denken gegeben. Denn wenn Bibi und Tina einen Ausritt machen, hat dieser meist seine Folgen. Ein weniger allgemeiner Titel wäre mir da lieber gewesen, beispielsweise „Der Schatz von Falkenstein“. Solch ein Titel hätte sicher eher das Zeug Neugier zu erwecken. Denn verdient hat die Geschichte es allemal. Es geht spannend zu mit den Schnüffeleien von Lillys Mutter und dem Geheimnis, dem sie auf der Spur ist. Ein Hauch von liebevoll und unauffällig verpackter Moral ist ebenfalls gegeben und mit dem Reitturnier, an dem Bibi und Tina teilnehmen, wird man die pferdebegeisterten Hörer sicher für sich einnehmen. Und zuletzt würde ich persönlich mir wünschen, noch mal wieder von Lilly und ihrer Mutter hören, da mir die beiden ausgesprochen sympathisch waren.

Luisa Wietzorek gibt eine sehr niedliche und liebenswerte Lilly, die man vom ersten Moment an einfach mögen muss. Ulrike Stürzbecher gelingt es prima, Lillys Mutter zwar etwas undurchsichtig, aber nie so richtig unsympathisch klingen zu lassen. In den Hauprollen sind wie üblich Susanna Bonasewizc, Dorette Hugo, Marius Claren, Sven Hasper, Eberhard Prüter und Evelyn Meyka zu hören, und bei ihnen macht es auch nach so vielen Folgen noch Spass ihnen zuzuhören.

Musikalisch geht es wie gehabt dürftig zu. Vom Titellied abgesehen ist da nichts zu hören. Dafür punkten die Geräusche, die mal für Reiterhof-Flair sorgen, mal aber auch seltsame nächtliche Vorgänge im Haus der Martins veranschaulichen.

Das Covermotiv zeigt die Szene nach dem Unfall im Wald und schon hier wird deutlich, dass Lillys Mutter keine Person ist, die diesen Unfall so einfach abtut. Schön, dass so viele Personen zu sehen sind, das bringt Lebendigkeit ins Motiv.

Fazit:  Eine schöne und spannende Geschichte vom Martinshof, die einen etwas „spektakuläreren“ Titel verdient gehabt hätte.

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