Professor Dr. Dr. Dr. Augustus van Dusen (05) – Stirb schön mit Shakespeare

Titel: Professor Dr. Dr. Dr. Augustus van Dusen (05) – Stirb schön mit Shakespeare / Verlag: Folgenreich / Spielzeit: ca. 55 min / Sprecher: Friedrich W. Bauschulte, Klaus Herm, Otto Czarski, Arnold Marquis u.a.

Inhalt: Während einer Aufführung von Shakespeares „Wie es euch gefällt“ im New Yorker Garrick-Theater verschwindet der Schauspiel-Star Belinda Belmont spurlos. Die Polizei in Gestalt von Detective-Sergeant Caruso tappt wie üblich im Dunkeln, und auch Professor van Dusen scheint zunächst nicht weiter zu wissen. Doch eine scheinbar völlig uninteressante Schachtel Pralinen und die seltsamen Augen einiger Schauspieler bringen ihn schließlich auf die richtige Spur.


Irgendwie hatte ich schon nicht mehr damit gerechnet, dass diese Reihe noch weiter fortgesetzt wird. Dafür war mir die Pause zwischen Teil 4 und 5 zu lang. Und obwohl ich sonst kein Fan von Krimis anno Schnee bin, lausche ich den „van Dusen“-Krimis immer wieder gerne. Zum Einen weil ich den Professor mit seiner klugen und gewitzten Art mag, zum anderen weil seine Fälle meistens dazu einladen, mit ihm gemeinsam zu ermitteln und Schlüsse zu ziehen. Dies ist auch bei „Stirb schön mit Shakespeare“ gut möglich. Allerdings halte ich die Möglichkeiten, die einem Hypnotiseur hier zugesprochen werden, teilweise für etwas weit hergeholt. Aber das ist vermutlich der Tatsache geschuldet, dass die „van Dusen“ ja bereits einige Jährchen auf dem Buckel haben. Damals mochte man daran wohl glauben. Dem Unterhaltungswert tut das aber keinen Abbruch und ich habe die Folge mit Vergnügen angehört. Es dürfte gerne regelmäßiger Nachschub vom Professor geben.

Der zweite Grund, wieso ich die Reihe mag, sind die Sprecher. Denn einige davon kenne ich aus zahlreichen Kinderhörspielen aus dem Hause Kiosk. Dadurch fühle ich mich immer sofort heimisch. Friedrich W. Bauschulte übernimmt den Part des Professors und lässt ihn clever und pfiffig klingen. Reinhard Kolldehoff grummelt sich als Detective-Sergeant Caruso durch die Ermittlungen und hat mich immer wieder grinsen lassen, wenn er sich über die Anrede „Wachtmeister“ aufgeregt hat. Klaus Herm gibt den munteren und neugierigen Journalisten Hutchinson Hatch, dem man anhört, dass man auch ihm kein A für ein U vormachen kann.

Kaum Musik, von einer munteren Melodie, gespielt auf klassischen Instrumenten, mal abgesehen, die ab und zu die Szenen trennt, was mich aber nicht gestört hat. Es ist mir sogar erst beim zweiten Mal hören überhaut eingefallen. Dafür wird eine ganze Reihe Geräusche eingesetzt, die das Geschehen veranschaulichen.

Das Cover lässt uns einen Blick unter den Deckel der gefährlichen Pralinenschachtel werfen. Umrahmt wird dieser Anblick von einem detailreiche gestalteten Rahmen mit dem Titelschriftzug und Bildern altmodischer Gegenstände. Besonders gefallen mir die Puzzleteile an den Ecken.

Fazit: Ein unterhaltsamer und spannender Krimi, der Spass macht und zum Mitraten einlädt.

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