Tiger Taps (01) – Tiger Taps und das Dschungel-Gespenst / Die aufregende Schatzsuche

Titel: Tiger Taps (01) – Tiger Taps und das Dschungel-Gespenst / Die aufregende Schatzsuche / Verlag: Karussell / Spielzeit: ca. 51 min / Sprecher

Inhalt: Weit entfernt von unseren Breitengraden liegt die wunderbare tropische Insel Kilagó, wo alle Tiere fröhlich und friedlich miteinander leben. Hier wohnen auch der mutige kleine TIGER TAPS mit seinen Freunden: der schlauen TIGERin LANA, der etwas unbedarften GIRAFFE ELLI und dem erfahrenen PAPAGEI CARUSO. In ihren ersten Abenteuern spüren die Vier ein Äpfel klauendes “Dschungel-Gespenst“ auf und machen sich auf die Suche nach dem geheimnisvollem Schatz des großen Piraten Captain Black.


Tiger Taps begegnete mir erstmals im Tchiboshop. Inzwischen weiß ich, von ihm gibt’s auch Kleidung, Musik, Spielzeug und natürlich die Hörspiele. In dieser ersten Folge werden die knuddeligen Charaktere vorgestellt, die allesamt aussehen als seien sie dem Jamba-Universum entsprungen. Und sie erleben auch sofort ihre ersten Abentuer. Dabei bekommen sie es mit einem Spuk und einem Schatz zu tun. Das bietet zwar relativ seichte, aber hörbare Unterhaltung. Jedenfalls für die jungen Taps-Fans, und das ist ja nun mal das Wichtigste. Da zur Truppe um den Tiger auch eine junge Giraffe mit vielen Fragen gehört, gibt es hier und da sogar etwas zu lernen. Ansonsten machen Taps und Co. halt einfach Spass. Für mich auch das Mindeste bei einer Reihe, bei der ich den Verdacht hege, dass damit hauptsächlich eine Erweiterung des Merchandising angestrebtwird.

Eine storymäßig also solide Sache, die aber speziell in Sachen Sprecher zu punkten weiß. Hier sind unter Anderem Lutz Riedel, Cathlen Gawlich, Tilo Schmitz und Dietmar Wunder am Werke. Cathlen Gawlich als kratzig-queitschige Giraffe Elli und Michael Pan alias Papagei Caruso ist allerdings ein gewisses Nervpotenzial nicht abzusprechen. Wobei eine solche Stimme halt typisch Cathlen Gawlich ist. Und Vögel neigen in Hörspielen ja eh zur Nerverei…

Auch hinsichtlich Untermalung und Geräuschkulisse gibt es weiter nichts auszusetzen. Gelungene Stücke begleiten die Geschichten, beschwören Dschungelaltmosphäre herauf und kitzeln mitunter mehr Spannung heraus als die Handlung sie eigentlich bietet. Das Titellied steuert die bekannte Gruppe „Rosenstolz“ bei und ist zwar inhaltlich nicht überragend, aber immehin so eingängig, dass ich den Refrain den ganzen Tag im Kopf hatte.

Das farbenfrohe Cover zeigt eine Dschungellandschaft und natürlich die Charaktere, die alle ganz goldig aussehen. Mit gefällt besonders die Idee, in diesem Rahmen aus Tigerschwänzen bildlich darzustellen, um was es in den Geschichten geht. Nicht jeder Taps-Fan kann bereits lesen.

Fazit: Was die Geschichten anbetrifft eine eher solide Kost. Aber immerhin von klasse Sprechern zu Gehör gebracht und von einer stimmungsvollen und schönen Klangkulisse begleitet. Das wertet die Geschichten etwas auf.

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