Jack Slaughter (15) – Bedrohung aus dem All

Titel: Jack Slaughter (15) – Bedrohung aus dem All / Verlag: Folgenreich / Spielzeit: ca. 59 min / Sprecher: Simon Jäger, David Nathan, Detlef Bierstedt, Sven Plate u.a.

Inhalt: Ein Meteorit ist in Jacksonville eingeschlagen. Die Regierung versucht etwas zu vertuschen. Als nach und nach die Kämpfer für das Gute nicht mehr sie selbst sind, wird eines klar: Die Körperfresser sind gelandet! Nur Bob, der eigentlich Robert Stark heißt und ein erfahrener Weltraum-Cop ist, kann die Gefahr aus dem Weltraum abwenden. Doch reicht ein einzelner Mann aus, um gegen eine ganze Armee von Gehirnsoldaten anzutreten?


Immer wenn man denkt, bekloppter können die Geschichten dieser Serie nicht mehr werden, beweist die nächste Folge das Gegenteil. „Bedrohung aus dem All“ schlägt aber selbst für „Jack Slaughter“ über die Stränge. Okay, Körperfresser in Jacksonville, ein Genre-Ausflug Richtung Science Fiction, das hätte ich mir durchaus gefallen lassen. Wieso auch nicht? Aber nicht so! Erstmal will und will die Geschichte einfach nicht in die Pötte kommen. Es dauert geraume Zeit voller Schwafelei ehe sich überhaupt mal etwas tut. Und dann nimmt das Debakel ausgerechnet mit Tonys kleinem Affen seinen Lauf, denn in ihm schlummerte bisher der Alien, der die Körperfresser nun anführt. Die Infiltration geht arg schnell über die Bühne und erwischt auch Jack und seine Freunde, womit die aus der Story verschwinden. Stattdessen darf man die Invasoren begleiten, was längst nicht so interessant ist wie Jack und Co. in ihren Kämpfen gegen das Böse. Zudem sackt das Niveau dank der Aliens unter den Teppich. Das muss auch nicht sein. Gegen Ende mischt Professor Doom noch mal mit, was mich zwar etwas versöhnt hat, aber so recht passen will diese Szene zu der vorangegangenen wirren Handlung nicht. Gefallen hat mir einzig Bob, der in dieser Folge in völlig neuem Licht erscheint.

Neben den Stammsprechern, die allesamt in gewohnt guter Form sind, mischen hier vor allem Sven Plate und Dietmar Wunder mir. Sven Plate wollte mich als Alien-General nicht so recht überzeugen. Obwohl er sich bemüht, seiner markanten Stimme etwas an Härte und Befehlsgewohnheit zu verleihen, gelingt das nicht so richtig. Da fällt es schwer, ihn als bedrohlichen Alien ernst zu nehmen. Dafür hat mir Dietmar Wunder in der Rolle des bislang so unterberlichtet wirkenden Bob ausnehmend gut gefallen. Mit fester und eindrucksvoller Stimmer hat er mir ein völlig neues Bild von Bob vermittelt.

Der Sountrack zeichnet sich wie gewohnt durch harte Klänge aus, die einen sofort in Jacksonville willkommen heißen. Und auch die Geräusche können sich wie gehabt hören lassen. Wirklich Neues gibt es in dieser Hinsicht wohl nie zu vermelden, aber es ist sicher auch schwierig, einer solchen Serie mal ganz neue Klänge zu verleihen.

Tonys Äffchen hat es auch auf das Cover geschafft. Wie üblich wurde mit grellen Farben gearbeitet, während der Hintergrund sich eher düster zeigt. Den muss man aber vor lauter Affe auch erstmal wahrnehmen. Ich jedenfalls habe das Gebäude nicht sofort bemerkt.

Fazit: Ich hätte nicht gedacht, dass das möglich ist, aber diese Folge ist selbst für die Verhältnisse der Serie zu konfus und abgedreht. Im Nachhinein könnte ich nicht mal die Handlung widergeben, weil einfach jegliche Geradlinigkeit fehlt.

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