Conni (33) – und die Detektive

Titel: Conni (33) – und die Detektive / Verlag: Karussell / Spielzeit: ca. 59 min / Sprecher: Lea Sprick, Wolf Frass, Barbara Fenner, Traudel Sperber, Michael Bideller u.a.

Inhalt: Aufregung an Connis Schule: Erst verschwinden Annas neue Turnschuhe, dann wird Geld gestohlen! Das ist ein Fall für Conni und ihre Freunde. Aber wie sollen sie den Dieb erwischen? Die Detektive stellen ihm eine Falle … Und nebenbei verhelfen sie auch Frau Sandulescu wieder zu ihrer Lesebrille. Ein neues spannendes Abenteuer für alle Conni-Fans.


Auf dieses Hörspiel habe ich mich sehr gefreut. Einfach weil mir schon „Conni und das Geheimnis der Kois“ so gut gefallen hatte, und das ist ja immerhin auch ein schöner Kinderkrimi. In dieser Folge bekommen es Conni und ihre Freunde allerdings nicht nur mit einem Fall zu tun. Da schleicht nachts jemand im Garten von Connis Nachbarn herum, Annas Schuhe sind plötzlich verschwunden und in der Schule verschwindet Geld aus den Taschen der Schüler. Man merkt es sicher schon, typisch Conni hebt die Handlung nicht ab. Die Fälle der Kinder sind altersgemäß gehalten und nahe am Leben der jungen Hörer. Solche „Fälle“ könnte es auch im richtigen Leben geben. So kann man sich leicht einfühlen und sich mit den jungen Detektiven identifizieren. Super spannend geht es dabei nun zwar nicht zu, aber ein wenig Detektiv-Flair kommt doch auf. Das ist unterhaltsam anzuhören und prima auf das Alter der angepeilten Hörerschaft abgestimmt.

Mit den Sprechern kann man ein weiteres Mal sehr zufrieden sein. Lea Sprick gibt eine sympathische und pfiffige Conni, und auch Linda Fölster, Madeleine Weingardt und Jannek Schächter in den Rollen ihrer Freunde machen ihre Sache wirklich prima. Für mich sich die tollen Nachwunchssprecher einer der größten Pluspunkte an der „Conni“-Serie.

Die musikalische Untermalung hat mich etwas überrascht. Es sind natürlich wieder fröhliche und muntere Stücke zu hören, ab und zu klingt es auch mal „so richtig“ nach Krimi, aber gelegentlich mischen Melodien mit, die mir für die Geschichte zu verträumt klingen. Komische Sache. Da aber der Rest durchweg passt, kann ich darüber ganz gut hinweg sehen.

Auch das Covermotiv taugt für einen Kinderkrimi. Den Kindern sieht man an, welches Vergnügen ihnen ihre Detektivarbeit bereitet. Und der Schatten steuert eine rätselhafte Komponente bei. Die Mischung passt. Im Booklet finden sich Notizen von Conni zu einem ihrer Fälle und Bilder von ihren Freunden und sich selber.

Fazit: Ein schöner und unterhaltsamer Kinderkrimi. Mit „Conni“ kann man einfach nichts falsch machen.

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