Bibi Blocksberg (04) – Die Verschwörung im Hexeninternat (Vincent Andreas / Alexandra M. Wilcke)

Titel: Bibi Blocksberg (04) – Die Verschwörung im Hexeninternat / Verlag: Kiddinx / Spielzeit: ca. 147 min / Buch: Vincent Andreas / gelesen von: Alexandra M. Wilcke

Inhalt: Bibi und Schubia werden zu Nachhilfestunden im Hexeninternat verdonnert. Die beiden Junghexen können sich wirklich spannendere Sommerferien vorstellen! Doch als sie im Internat eintreffen, gehen dort merkwürdige Dinge vor sich. Warum schleichen Kixi und Trixi nachts durch die Gänge? Woher kommen die schauderhaften nächtlichen Gesänge? Und was ist mit Walpurgias Hexenkugel los? Bibi und Schubia kommen einer unglaublichen Verschwörung auf die Spur. Hat die verstoßene Hexe Invidia damit zu tun?


Eines kann man der Hörbuch-Reihe um die beliebte Hexe aus Neustadt sicher nicht vorwerfen: eintönige Handlungsorte. Da lassen sich die Autoren jedes Mal etwas Neues einfallen. Dieses Abenteuer, dass sich unüberhörbar wieder an die Fan-Gemeinde richtet, die den Kindergarten ganz und die Grundschule so gut wie verlassen hat, spielt nun also in einem Hexeninternat. Und dort gehen seltsame Dinge vor sich. Die sind durchaus ganz spannend, teilweise sogar ein wenig gruselig und durchweg ganz unterhaltsam. Eine schöne unterhaltsame Mischung also, die einen bis zum Schluss bei Laune hält. Vertraute Charaktere aus der Hörspielreihe wie Schubia, Walpurgia und Karla Kolumna mischen natürlich ebenfalls kräftig mit. Auf der anderen Seite lernt man aber auch neue Personen kennen und die sind für mich im gewissen Sinne der Knackpunkt an der Sache. Was die Junghexen Kixi und Trixi anbetrifft, da hätte man sich ruhig einfallsreichere und normalere Namen einfallen lassen können. Wir erinnern uns: die Hörerschaft der Hörbücher ist keine 5 Jahre mehr alt! Und dann gibt es natürlich wieder eine neue erwachsene Hexe, die Unruhe stiftet. Eine Unsitte, die nach den Hörspielen nun auch bei den Hörbüchern Einzug hält. Es muss doch noch andere Bedrohungen geben als ständig neue Hexen?! Den Hörbüchern ist das doch bisher gut gelungen. Ich hoffe, das reißt nun nicht auch hier noch ein.

Wie bereits gewohnt bringt Alexandra M. Wilcke auch dieses Abenteuer zu Gehör und wie gewohnt macht es Spass, ihr dabei zu lauschen. Sie liest munter und passt mit ihrer jungen Stimme ganz prima dazu. Zudem bewundere ich immer wieder, welch gelungene Karla Kolumna sie auf Lager hat. Als Kixi und Trixi hat sie mich dagegen teilweise ganz schön genervt, aber ich schätze, diese Charaktere sind sie quietschig angelegt, da kann man Alexandra M. Wilcke keinen Vorwurf draus machen.

Am Anfang ist wie üblich das bekannte Bibi Blocksberg-Lied zu hören, halt ohne Gesang. Auch das spricht dafür, dass die Hörbücher eher ältere Hörer ansprechen (wollen). Mir gefällt es instrumental auch besser, da ich finde, das dem normalen Lied(text) jeglicher Charme fehlt. Ansonsten gibt es keine Musik oder Geräusche zu hören.

Die beiden CDs ziehen erneut in einem schicken Cover ins Regal ein. Das Motiv gibt sich rätselhaft und ein wenig dunkel, das passt ganz gut zum Titel.

Fazit:  Mir hat „Die Verschwörung im Hexeninternat“ wieder gut gefallen. Ich freunde mich mit den Hörbüchern immer mehr an, während ich mit den Hörspielen kaum noch warm werde. Wenn mir das nächste Hörbuch nicht wieder eine neue Hexe auffährt, bin ich rundum zufrieden damit.

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