Mark Brandis (18) – Alarm für die Erde (2/2)

Titel: Mark Brandis (18) – Alarm für die Erde / Verlag: Folgenreich / Spielzeit: ca. 52 min / Sprecher: Michael Lott, Holger Umbreit, Ulrike Kapfer, Martin Keßler u.a.

Inhalt: 2130: Die tödliche Mischung aus Vulkanlava und hochradioaktivem Atommüll verseucht immer größere Teile Afrikas. Hochkommissar Mark Brandis hat alle Hände voll zu tun, um die Evakuierungs-maßnahmen mit den eintreffenden Katastrophenmeldungen zu koordinieren. Allen Bemühungen zum Trotz haben die »Fliegenden Löwen« zunehmend Erfolg damit, die Menschen in den betroffenen Gebieten zum Bleiben zu bewegen. In Peking reift ein Plan, wie man sich das Chaos am besten zunutze machen könnte …


Dem ersten Teil dieser Doppelfolge habe ich ja noch vorgworfen, dass da mehr Potenzial gegeben war als letztlich ausgespielt wurde. Aber scheinbar war sie in erster Linie Wegbereiter für diesen zweiten Teil. Denn der legt das gewünschte Schippchen allemale nach. Auch hier spielt die Handlung wieder auf der Erde, was dem Science Fiction – Charakter der Serie aber keineswegs schadet. Auf Mark Brandis warten in dieser Folge eine Menge unanagenehme Ereignisse. Er verliert seinen Posten als Hochkomissar und während er auf diese Anrede nie großen Wert gelegt hat, der Verlust dieses Amtes trifft ihn doch sehr. Übrigens hat es ihn mir noch mal einen ganzen Schlag sympathischer gemacht, ihn mal ganz menschlich sauer und ordentlich betrunken zu erleben. Für mich ist er sonst ein ziemlicher Saubermann, aber offenbar kann er doch anders. Seine Entscheidung für ein Unternehmen, das den Höhepunkt der Folge bildet, hat mich dann sehr überrascht. Und auch wenn man schon ahnt, wie das Unternehmen enden wird, habe ich ihm doch gebannt gelauscht.

An sich ist es müßig noch groß Worte über die Sprecherbesetzung zu verlieren, denn in diesem Bereich brennt wie gewohnt nichts großartig an. Mit u.a. Michael Lott, Oliver Rohrbeck, Holger Umbreit und Marion von Stengel sind eben einfach Profis am Werke, die ihre Charaktere anschaulich und greifbar wirken lassen.

Musikalisch verfolgt man die im ersten Teil eingeschlagene Richtung. Will heißen: weniger imposante Weltraum-Stücke, stattdessen Melodien, die dem Schauplatz Erde Rechnung tragen. Natürlich aber in gewohnt guter Qualität. Die Geräusche veranschaulichen die Handlung und Geschehnisse prima und so bleiben auch hier keinerlei Wünsche offen.

Auch das Covermotiv wirkt noch mal einen guten Schlag beeindruckender und bedrohlicher, was dem Charakter der Geschichte entspricht.

Fazit: Na, geht doch 😉 Teil 1 hat einem wirklich sehr gelungenen, spannenden und dramatischen Teil 2 den Weg geebnet.

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