Fünf Freunde (94) – und die Sturmflut

Titel: Fünf Freunde (94) – und die Sturmflut / Verlag: Europa / Spielzeit: ca. 60 min /Sprecher: Ivo Möller, Jannik Endemann, Theresa Underberg, Alexandra Garcia, Oliver Rohrbeck, Christian Rudolf ua

Inhalt: Eine Sturmflut hält Kirrin in Aufregung. Tatkräftig unterstützen die Fünf Freunde die Schutzmaßnahmen am Deich und helfen Bauer Green, der nach dem Sturm eine alte Kastenuhr vermisst. Auch aus anderen Häusern sind wertvolle Dinge verschwunden. Sind sie mit dem Sturm fortgeflogen oder stimmt etwa das Gerücht von gefährlichen Schiffsgeistern? Obwohl es in Strömen regnet, ermitteln die Fünf Freunde im gesamten Hafengebiet.


Bei dieser Folge hat mich schon alleine der Titel sehr angesprochen. Das klang für mich nach einer schönen und typischen „Fünf Freunde“-Geschichte. Und ich bin nicht enttäuscht worden. Zwar ist schnell klar, dass es nicht alleine die Sturmflut sein kann, die die Freunde auf Trab hält, sondern das da noch etwas anderes dranhängen muss, aber das nimmt der Geschichte und ihrem Flair gar nichts. Eine wirklich schöne Story um Kirrin, das Meer, ein Unwetter und natürlich ein Verbrechen, eben Elemente, die die Reihe seit je her ausmachen…und die ich bei vielen Folgen sehr vermisst habe. Es geht auch recht spannend zu und die ganze Zeit ist etwas los, so dass Langeweile hier keine Chance hat.
Und Timmy ist -spätestens diese Folge macht es deutlich- wirklich „kein gewöhnlicher Hund!“ (ich glaube George betont das anfang so. Denn welcher Hund springt schon von einem Schuppendach auf einen Ast eines Baumes…? Bei allem guten Willen, das war mir dann selbst für die vierbeinige Intelligenzbestie zu übertrieben…

Mit den Sprechern bin ich auch ganz zufrieden. Es hat zwar eine Zeitlang gedauert bis ich mich an die neuen „Fünf Freunde“-Stimmen gewöhnt hatte, aber inzwischen geht das gut. Sie machen ihre Sache aber eben auch wirklich prima. Neben ihnen sind noch recht bekannte erwachsene Sprecher vertreten wie beispielsweise Karin Lieneweg, Andreas von der Meden natürlich oder auch Achim Schülke. Ausgerechnet bei Oliver Rohrbecks erstem Auftritt habe ich allerdings schon gedacht: oh bitte, was soll das denn darstellen? Die ersten Sätze klingen alles andere als überzeugend, aber das fängt sich dann glücklicherweise.

Die Geräuschkulisse ist ganz ordentlich geraten. Windgeräusche, Regenprasseln, das macht die Wetterlage deutlich unter der der Küstenstreifen von Kirrin in der Folge leidet und sorgt damit für ein wenig Atmosphäre. Nicht zu viel, aber doch. Ein paar der Musikstücke haben mich ebenfalls an die gute alte Zeit der Reihe erinnert. Leider nicht sehr viele. Was spricht denn dagegen, mehr davon einzusetzen? Der heutigen jungen Hörerschaft dürfte das auch gefallen und für die Nostalgiker wäre es eine Freude.

Mit dem Covermotiv wird man dem Titel gerecht. Zudem ist es düster gehalten, was eine gewisse Bedrhlichkeit vermittelt. Die fünf Freunde im Einsatz und dahinter das unruhige Meer, das passt gut.

Fazit:  Diese Folge hat mir seit Langem mal wieder richtig gut gefallen. Eine schöne recht klassische Handlung, gelungene Atmosphäre…was will man mehr?

1 Comment

Add a Comment

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

reziratte.de © 2014 Frontier Theme
%d Bloggern gefällt das: