Typisch Max (01) – Max und der voll fies gemeine Klau

Titel: Typisch Max (01) – Max und der voll fies gemeine Klau / Verlag: Karussell / Spielzeit: ca. 54 min / Sprecher: Flemming Stein, Elena Wilms, Lea Sprick, Anton Wilms ua

Inhalt: Große Aufregung in der Schule: Das Geld für den Klassenausflug ist weg! Das ist der erste Fall für Max und Pauline, die Super-Detektive. Hat Lukas, der sich von Anfang an verdächtig benimmt, wirklich das Geld genommen? Typisch Max: Er erkennt, dass große Brüder zwar nicht immer das Richtige tun, oft aber auch eine große Hilfe sind.


Genau wie bei „Conni“ strebt man auch bei Max offenbar Hörspiele für verschiedene Altersgruppen an. Denn mit dieser Folge macht die Reihe in jeder Hinsicht einen großen Sprung voran. So besucht Max hier bereits die dritte Klasse und sein Abenteuer ist dieses mal eine Waschechte einer Detektivgeschichte für Kinder. Natürlich bodenständig und realitätsnahe wie man es bereits von den beiden vorigen Episoden kennt. So hält ein Diebstahl in der Schule die Jung-Detektive Max und Pauline auf Trab. Mir hat die Geschichte sehr gefallen, ich komme einfach an Geschichten mit schon etwas älteren Kinder besser ran. Und es ist auch schön, dass die Frage, wer der Dieb ist, nicht im Nu zu beantworten ist. Da darf man auch als älterer Hörer mitknobeln. Ich bin mir allerdings nicht ganz sicher, ob Sechsjährige einer Geschichte mit so vielen Wendungen und einer Laufzeit von annähernd einer Stunde leicht folgen können. Aber womöglich unterschätze ich die Kurzen da auch, das mag sein. Davon abgesehen macht die Geschichte Spass. Was mir allerdings aufgefallen ist (und was ich persönlich auch überhaupt nicht schlimm finde), ist dass hier bereits ganz gut geflucht und geschimpft wird. Wie gesagt, ich sehe darin kein Drama, da ich überzeugt bin, dass Kinder in dem Alter heute sogar noch wesentlich schlimmere Worte kennen, aber wer bei der Auswahl der Hörspiele für seine Kinder Wert darauf legt, dass es eben nicht so zugeht, der sollte vielleicht eine andere Reihe wählen.

Ältere Kinder und somit auch andere Sprecher. Als Max und Pauline sind hier Flemming Stein und Charlotte Lüders zu hören, wobei mit Charlotte Lüders hier zum ersten Mal zu Ohren gekommen ist. Es bleibt aber dabei, dass man nichts riskiert hat. Sie macht ihre Sache prima und Flemming Stein sowieso. Auch die übrigen jungen Sprecher liefern durch die Bank einen guten Job ab. Gleiches gilt für die Sprecher der erwachsenen Rollen, wie beispielsweise Elena Wilms, Jens Wendland und Lennardt Krüger. Und rein sprechertechnisch besucht auch „Conni“ Max‘ Schule 😉

Das Titellied präsentiert sich ebenfalls der etwas älteren Hörerschaft angepasst. Ein eingängiger und witziger Rap, und hier kann ich mir die darin erwähnten Fähigkeiten von Max schon deutlich besser für ihn vorstellen. Während der Geschichte klingt es weiter so manches Mal nach „Conni“. Da ich aber mal davon ausgehe, dass die kleinen Jungs eher weniger „Conni“ hören, dürfte ihnen das nicht weiter auffallen.

Auch wenn Max und Pauline auch auf dem Cover älter wirken, sie sind dennoch leicht wiederzuerkennen. Max mit der Lupe, die Handschellen, der Notizblock und natürlich die aufgebrochene Geldkassette, da erkennt man schon, dass sich auf dieser CD eine Detektivgeschichte verbirgt.

Fazit:  Für mich das beste der drei ersten Hörspiele um Max‘ Abenteuer. Ein schöner, spannender Kinderkrimi, der Spass macht. Für Sechsjährige aber eventuell etwas zu lang und komplex geraten.

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