Mopsy Mops (02) – …und das Geheimnis der alten Mühle

Titel: Mopsy Mops (02) – …und das Geheimnis der alten Mühle / Verlag: Hierax Medien / Spielzeit: ca. 45 Minuten / Sprecher: Konrad Halver,  Katharina Brauren, Peter von Schultz ua

Inahlt: Mopsy Mops wird diesmal das Opfer einer hinterhältig eingeleiteten Rache – und Verwechslungsaktion. Sein Vetter Ethelbert spielt den Hilfreichen, als Mopsy mit einer fälschlich an ihn adressierten Komputerkarte nichts anzufangen weiß. „Rache ist süß“ sagt sich Ethelbert, nachdem ihn Mopsy nur so aus Quatsch in einen Hundehaufen befördert hat und schickt deshalb die Komputerkarte, mit Mopsys Anschrift versehen, an das Statistische Amt Hundeweiler, ohne so recht zu wissen, was das für Mopsy, seine Freundin Elfi Fuchs, Inspektor Bullrich (der Greifer) Dogge, Frau Pinguin und die beiden Knastologen Baller-Otto und Stoff-Ede bedeuten wird.


Da ist sie, die so schändlich -aber unabsichtlich- übergangene zweite Folge um den aufgeweckten Mops aus Hundeweiler. Nach dem ersten Hören fand ich sie eher schwächer als die beiden zuvor gehörten Episoden. Nach dem zweiten Hören wusste ich dann, wieso mir das so vorkam. Nämlich weil es hier mal keine total haarsträubende Geschichte zu hören gibt, sondern eine, die einen einigermaßen sinnigen Verlauf hat und gegen Ende sogar mal ein wenig spannend wird. Und nach dieser Erkenntnis hat sie mir dann auch gleich viel besser gefallen, zumal ich Schwachsinn an sich nur in Maßen aushalte. Es bleibt aber insgesamt schon bei dem vertrauten Stil der „Mopsy“-Geschichten: chaotisch, höchst skurril und überdreht. Da hat sich nichts geändert. Damit muss man klarkommen, sonst wird man an Mopsys Geschichte definitiv keinen Spass haben und eher die Hände über dem Kopf zusammenschlagen angesichts dessen, was da aus den Lautsprechern klingt.

Als Erzähler ist hier Hans Paetsch zu hören und seine Stimme schafft es, einem sogar bei solch einer hanebüchnene Story noch das Märchenstunden-Feeling zu vermitteln, das Dank ihm von so vielen Hörspielen ausgeht und das Nostalgie pur ist. Auf Peky muss man bei dieser Folge verzichten, was ich schade fand. Aber dafür lernt man Mopsys Freundin Elfie kennen, gesprochen von Reinhilt Schneider, die ich zuerst gar nicht herausgehört habe. Sie und Konrad Halver alias Mopsy geben ein prima Duo ab, vergnüglich und passig.

Die Untermalung fällt erneut sehr cartoonig aus, aber das gehört sich halt auch so für ein Comic Hörspiel. Bunte und rasante Melodien und allerlei Lautmalerei unterstreichen diesen Stil. Das mag zwar hier und da ungewöhnlich klingen, aber daran gewöhnt man sich sehr flott.

Wieder kann man sich auf dem Cover und im Booklet durch einen Teil des Comics zur Geschichte lesen. Das ist zwar nicht unbedingt abwechslungsreich, aber markant. Und wenn diese Hörspiel überhaupt etwas sind, dann markant. Passt also.

Fazit:  Mal nicht so total abgefahren, aber immer noch schräg genug, dass auch diese Folge die berühmte Geschmackssache bleiben wird.

 

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