Mopsy Mops (04) – …jagt Dr. Seltsam

Titel: Mopsy Mops (04) – …jagt Dr. Seltsam / Verlag: Hierax Medien / Spielzeit: 45 min / Sprecher: Konrad Halver, Marianne Warneke, Erich Uhland, Joachim Wolff ua

Inhalt: Dr. Seltsam verkündet, dass er die Weltherrschaft antreten will, aber in der Republik Hundeweiler lässt man sich das nicht bieten! Mopsy Mops stößt auf erste Zerstörungen durch Komplizen des machtgierigen Doktors und kommt so dem Plan des irren Wissenschaftlers auf der Spur. Währenddessen werden die Massen durch einen unverständlich brüllenden Gustav Gewaltthätig aufgepeitscht. Aber Mopsy Mops lässt sich nicht beirren, mit viel Mut und einer feinen Nase kommt er Dr. Seltsam immer näher…


Der Terror ist über die Welt und somit auch über Hundeweiler hereingebrochen. Dr. Seltsam hat es sich zum Ziel gesetzt, sich die Welt Untertan zu machen. Selbstverständlich dürfen auch die beiden Verbrecher Baller-Otto und Stoff-Ede nicht fehlen, die -wie die Panzerknacker bei den Ducks- Gewehr bei Fuß stehen, wenn es darum geht Unrechtes anzustellen. Das kann Mopsy so natürlich nicht durchgehen lassen. Grundsätzlich habe ich an der Geschichte also nichts groß auszusetzen. Die Zutaten stimmen an sich, es geht gewohnt chaotisch und haarsträubend verrückt zu, wie man es von der Serie kennt. Für eine Reihe, die sich einst an Kinder richtete, sicher pädagogisch ziemlich wertlos, aber genau deshalb auch spaßig.

Den Knackpunkt an dieser Folge stellt in meinen Augen der Bereich der Sprecher dar. Ich mag ja Hörspiele mit Erzähler, aber doch keinen singenden Erzähler! Viel schlimmer: eine singende Erzählerin! Nämlich Christina Berndl. Erstens muss man schon sehr, sehr gut hinhören um sie verstehen und zweitens ist dieses Gesinge einfach nur nervig und tut in den Ohren weh. Abgedrehtes Hörspiel schön und gut, aber das schießt über das Ziel weit hinaus. Und auch Heinz Fabian als brüllender Gustav Gewalttätig hat schwer an meinen Nerven gesägt. Und dies alles hebelt die sonst guten Sprecherleistungen einfach aus.

Die Untermalung zeigt sich wie gewohnt comichaft und ginge so an sich in Ordnung. Wenn man sie denn noch wahrnehmen würde neben diesem grausigen Gesang. Aber der verdrängt das schlicht und einfach, so dass die Untermalung kaum auffällt.

Comicauszüge dieses Mal vor blauem Hintergrund. Keine große Abwechslung, aber bei einer Serie auch nicht verkehrt. Und außerdem gibt die Vorlage aus den 70ern auch genau das her.

Fazit:  Der Geschichte kann man nichts vorwerfen. Aber wer immer diese grandiose Idee mit der singenden Erzählerin hatte, der hat diese Qualität persönlich untergraben. Furchtbar!

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