Mopsy Mops (05) – …und die große Laberhirni-Verschwörung

Titel: Mopsy Mops (05) – …und die große Laberhirni-Verschwörung / Verlag: Hierax Medien / Spielzeit: ca. 112 min / Sprecher: Konrad Halver, Oliver Kalkofe, Tammo Kaulbarsch, Marko Peter Bachmann ua

Inhalt: Im neuen Hörspiel „Mopsy Mops und die große Laberhirni-Verschwörung“ versucht Oliver Kalkofe in der Rolle des Oberbösewichts Dr. Laber-Leffzinger die Weltherrschaft an sich zu reißen.
Robert Missler als Baller-Otto und Rev. Christian Dabeler als Stoff-Ede stehen ihm dabei zur Seite. Die Welt retten können nur noch Konrad Halver als Mopsy Mops und Marko Peter Bachmann als Peki.


Ich hätte nicht gedacht, dass man sich traut, diese doch sehr eigenwillige Serie im alten Stil heute noch mal fortzusetzen. Aber es ist geschehen, was ich grundsätzlich wirklich gut finde. Es braucht einfach nicht nur saubere, pädagogische oder sonstwie vorbildliche Hörspiele, sondern auch mal solche, die einfach nur Spass machen…gerne auch sehr weit neben dem Mainstream. Das trifft hier eindeutig zu. Es ist gut gelungen, ein neues Abenteuer des Mopses im Heute anzusiedeln. Es fällt genause verrückt, schräg und eigenwillig aus wie die Vorbilder aus den 70ern. Trotzdem ist ihm eine gute Portion Modernität nicht abzusprechen und ich persönlich musste hier und da schon mal Fünfe gerade sein lassen. Ich teile nun wirklich nicht die „Früher war alles besser“-Einstellung, die so verbreitet ist, aber mancher Gag war mir dann doch zu sehr Heute. Wer aber mit flachem Wortzwitz von heute kein Problem hat, dem dürfte das nicht negativ auffallen.

Es wäre wohl ein no-go gewesen, Mopsy eine andere Stimme zu geben. Deshalb hört man auch in dieser neuen Folge Konrad Halver in dieser Rolle. Er klingt zwar heute schon anders als damals, aber man hört Mopsy dennoch sofort heraus. Freund Peky hat -mal wieder- eine neue Stimme bekommen, nämlich Marko Peter Bachmann. Seine Stimme paat gut zu der von Mopsy und so lauscht man den schrägen Freunden sehr gerne. Und weil es ja so groß und überdeutlich auf dem Cover steht, sei es auch hier erwähnt: Oliver Kalkofe spricht mit! Nämlich als Bösewicht Dr. Laber-Leffzinger, den er angemessen böse und furchterregend klingen lässt. In den übrigen Rollen trifft man ebenfalls auf bekannte Namen wie zB Martin Sabel, Tammo Kalubarsch, Oliver Böttcher und Hennes Bender. Da hat man keine bösen Überraschungen zu erwarten.

Bei der Untermalung ist man dem Vorbild aus den 70ern sehr gerecht geworden. Schön comichaft, flott und bunt. Das macht Spass und steht der Geschichte prima. Die Geräusche klingen hier allerdings merklich moderner und ausgefeilter als bei den frühen Folgen, was ich ja doch etwas bedauert habe.

Mit dem einfarbigen Hintergrund ist man dem Stil der alten Folgen und ihrem Look treu geblieben. Allerdings fehlen mir die Comic-Ausschnitte doch. Die fand ich klar unterhaltsamer als dieses Motiv, aus dem einen die Charaktere quasi anspringen. Und man muss auch schon arg Muße haben um den langen Text im Booklet wirklich zu lesen, so interessant er auch ist.

Fazit:  Es ist grundsätzlich gelungen, Mopsy Mops ins Heute zu holen. Mir gefallen die alten Folgen trotzdem besser. Den Charme hat diese Folge mir nicht vermitteln können.

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