Sigmund Freud (08) – Krankheit und Symptom

Titel: Sigmund Freud (08) – Krankheit und Symptom / Verlag: Stil / Spielzeit: ca. 60 min / Sprecher: Hans Peter Hallwachs, Felicitas Woll, Andreas Fröhlich, Joachim Pukaß, Michael Pan ua

Inhalt: Bei der Sanierung einer Strafvollzugsanstalt wird das alte Tagebuch eines der Insassen gefunden. In den Aufzeichnungen stehen detaillierte Ausführungen zu einer lange zurückliegenden Mordserie, die offenbar niemals aufgeklärt wurde. Karl nimmt mit Annas Unterstützung die Ermittlungen unter ehemaligen Strafgefangenen auf, während Sigmund versucht, dem Täter mithilfe der Aufzeichnungen auf die Spur zu kommen. Wer ist der Mörder? Und hat er seine krankhafte Veranlagung wirklich abgelegt?


Soweit ich weiß, ist dies die letzte Folge der Serie, was ich doch ein wenig bedauere. Mir haben die Geschichten um den intelligenten, sympathisch-brummigen Professor, seine aufmüpfige Tochter und den impulsiven Gendarmen meist ganz gut gefallen. Und auch diese Folge hat mich wieder gut unterhalten. Das Verbrechen zeigt sich hier eine Spur brutaler als in einigen vorigen Folgen und es war interessant, mit Gruber und Anna die Verdächtigen abzuklappern und zu sehen, auf welch sonderbare Personen sie dabei stoßen. Genauso gut hat es mir gefallen, Grubers Familie mal etwas näher kennenzulernen. Erfreulicherweise eine recht geradlinige Geschichte, der man leicht folgen und bei der man gut miträtseln kann.

Es wäre das erste Mal bei dieser Serie, wenn man den Sprechern etwas vorwerfen könnte. Und so bleibt eigentlich nur zu sagen, dass Hans Peter Hallwachs, Felicitas Woll und Andreas Fröhlich in gewohnt sehr guter Form sind und ihre Charaktere glaubhaft verkörpern. Und auch in den weiteren Rollen hat man Dank Sprechern wie beispielsweise Cathlen Gawlich, Michael Pan und Joachim Pukaß gar nichts zu befürchten.

Die Untermalung zeigt sie wie gehabt düster und bedrückend, was der Geschichte gut steht. Die Bedrohlichkeit des Verbrechens wird so gut hervorgehoben. Und auch die Geräusche sind vom Feinsten und veranschaulichen das Gehörte zusätzlich.

Dieses Mal ist das Cover in dunklen Violetttönen gehalten. Zentral natürlich Freuds Gesicht. Darum herum sind wie üblich Elemente der Geschichte zu sehen. Eben das vetraute Schema, das auch bei der achten Folge noch interessant und augefällig wirkt.

Fazit:  Mir hat die Folge gefallen. Ein schöner Fall, erfreulich geradlinig, so dass man als Hörer gut miträtseln kann, wer sich hinter den grausamen Taten verbirgt. Schade, dass es die letzte Folge der Reihe ist.

 

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