Dorian Hunter (16) – Der Moloch

Titel: Dorian Hunter (16) – Der Moloch / Verlag: Folgenreich / Spielzeit: ca. 75 min / Sprecher: Thomas Schmuckert, Andreas von der Meden, Daniela Hoffmann, Thomas Petruo ua

Inhalt: Noch immer ist Dorian Hunter verschwunden. Niemand weiß, ob der Dämonen-Killer noch lebt. Alle Informationen, die dem Secret Service zur Verfügung stehen, befinden sich auf jenem Videoband des französischen Journalisten Armand Melville, der Hunter während der letzten Tage als Chronist begleitet hat von Nizza über die griechische Insel Lucyros bis auf Jeff Parkers Jacht in der Ägäis, die vor Kurzem bei einer Explosion zerstört wurde …


Mich befällt allmählich das Gefühl, Hunter hätte ruhig noch ein paar Brüder mehr haben können. Irgendwie waren die Abenteuer, in denen er Jagd auf sie machte, eine ganze Spur rasanter und interessanter als die Episoden jetzt, wo er seinem Vater das teuflische Handwerk zu legen versucht. Wobei „Der Moloch“ schon einen Hauch flotter ausfällt als die Vorgängerfolge, aber das ist kaum der Rede wert. Bei Laune gehalten hat mich dafür so manch böser und schwarzhumorige Spruch und das Prinzip, die Geschichte wieder aus verschiedenen Blickwinkeln spielen zu lassen. So ist man mal bei Hunter auf dem Boot dabei, dann bekommt man Auszüge von der Tonspur einer Videoaufnahme zu hören und mal ist man bei Asmodi „zu Gast“. Das ist zwar auch nicht neu und vor allem muss man auch fix aufpassen um da nicht den Überblick zu verpassen, aber es sorgt zumindest für Abwechslung und ist eine -im Moment schon noch- ungewöhnliche Erzählweise.

Was die Sprecher anlangt, ist auch in der sechzehnten Folge alles im Grünen Bereich. Ich bin kein Fan des französischen Akzents und auch kein Fan von Oliver Kalkofe, aber mir gefällt es, wie er den Journalisten Melville spricht. So schön typisch französisch und auch amüsant. Neben Thomas Schmuckert alias Dorian Hunter ziehen auch die übrigen Sprecher, namentlich beispielsweise Andrea von der Meden, Daniela Hoffmann, Thomas Petruo und Stefan Krause, wieder alle Register ihres Könnens.

Musikalisch und was die Geräuschkulisse angeht, gab es bei der Serie ohnehin noch nie Grund zur Kritik. Das ändert sich mit dieser Folge entsprechend auch nicht. Düstere, teilweise krachende Stücke, die speziell mit der billigen Partymusik auf der Yacht einen auffälligen Kontrast bilden. Besonders gefallen hat es mir erneut, mit wieviel Sorgfalt der Klang der Folge ausgearbeitet wurde. So dass beispielsweise die Tonspur von Melvilles Video deutlich anders klingt als die übrige Folge.

Das düstere Cover zeigt dieses Mal die Yacht, auf der weite Teile der Handlung spielen. Ein gut gewähltes Motiv also. Meer und Himmel wirken wunderbar bedrohlich, und so reiht sich dieses Cover nahtlos in die Serie ein. Der Stil ist einfach unverkennbar.

Fazit:  Besser als die vorige Folge, ein wenig jedenfalls. So kann ich mit der Serie gut leben, auch wenn die nächsten Folgen für mich wieder etwas kürzer ausfallen dürfen.

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