Jack Slaughter (16) – Asmodianas Todesring

Titel: Jack Slaughter (16) – Asmodianas Todesring / Verlag: Folgenreich / Spielzeit: ca. 60 min / Sprecher: Simon Jäger, David Nathan, Klaus Dieter Klebsch, Denise Gorzelanny ua

Inhalt: Jack Slaughters Eltern schweben in höchster Lebensgefahr. Die einzige Möglichkeit sie zu retten, besteht darin, ein Turnier gegen die Wunschgöttin des Höllenfeuers zu gewinnen. Doch Lady Asmodiana ist unbesiegbar. Die Verzweiflung lässt Jack und seine Freunde trotzdem in den Todesring treten. Es kommt zu einem tragischen Zwischenfall, der Jacks Herz brechen lässt. Und er begeht einen fatalen Fehler, der ihn mehr kostet als alles Geld der Welt …


Nachdem die Serie mit der vorigen „affigen“ Folge ja ziemlich daneben gelangt hatte, konnte ich mich mit dieser hier wieder gut anfreunden. Speziell gefallen hat es mir, dass es tatsächlich sowas wie eine recht geradlinige Handlung gibt, die -auf gewohnt abstruse Art- sogar sinnig ist. Zudem mischt hier alles mit, was in Jacksonville übersinnlich gesehen Rang und Namen hat: Jack und Co., White Silk, Doom, Basil und sogar -zu meiner allergrößten Freude- auch endlich mal wieder der Leibhaftige persönlich, und seine Ex-Frau Asmodiana. Selbige hält die chaotisch-kämpferischen Truppe dieses Mal ordentlich auf Trab. Dass ausgerechnet Tony gegen Ende eine ganz spezielle Ehre zuteil wird, hat mir auch gefallen. Denn meist kommt er mir zu unauffällig weg. Dabei steht es ihm gut, auch mal eine wichtigere Rolle zu spielen. Und was Jacks finale Entscheidung in dieser Episode noch für ein Nachspiel haben wird, da bin ich mal sehr gespannt drauf. Da darf dann auch Luzifer gerne häufiger mit dabei sein.

Sprechertechnisch gab es bei der Reihe bislang noch nie etwas zu beklagen. Das ändert sich auch mit dieser Folge nicht. Die Sprecher turnen fröhlich durch ihre Rollen ohne dabei je so zu klingen als hätte es Textvorgaben gegeben. Im Mittelpunkt steht hier ganz klar Denise Gorzelanny, die eine ausgesprochen selbstbewusste, kampfbereite und teuflisch-zickige Asmodiana gibt. Sehr amüsant anzuhören!

Musikalisch hält man sich an das bereits bekannte und bewährte Muster. Rockig, rotzig, einfach auf Spass ausgelegt und genau deshalb so passig zur Geschichte. Die Geräusche können sich ebenfalls hören lassen und vor allem die Kampfszenen wirkten auf mich sehr anschaulich.

Mit dem Covermotiv findet man sich direkt im Todesring wieder. Asmodiana als halbes Strichmännchen wird der Vorstellung, die man beim Hören von ihr bekommt, zwar nicht gerecht, und Jack samt Kettensäge ist überhaupt nicht zu erkennen, aber bitte. Aus dem Covers der Reihe wird man ja in zwei von drei Fällen nicht wirklich schlau. Scheint also System dahinter zu stecken.

Fazit: Mit der Episode hat die Reihe wieder die Kurve bekommen. Ein wie gewohnt haarsträubendes Abenteuer mit erfreulich vielen der liebgewonnenen Charaktere.

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