Prof. Dr. Dr. Dr. Augustus van Dusen (06) – Die Perlen der Kali

Titel: Prof. Dr. Dr. Dr. Augustus van Dusen (06) – Die Perlen der Kali / Verlag: Folgenreich / Spielzeit: ca. 60 min / Sprecher: Klaus W. Bauschulte, Klaus Miedel, Heinz Giese, Klaus Her, Gerd Duwner ua

Inhalt: S.S. „Columbia“, auf der Überfahrt von New York nach Southampton. Die Passagiere der ersten Klasse vergnügen sich auf einem Kostümball. Plötzlich wird es dunkel – und als das Licht wieder angeht, vermisst Lady Windermere ihre kostbare Perlenkette. „Sie sind verflucht, die schwarzen Perlen der Todesgöttin Kali!“ erklärt der Maharadscha von Krischnapur. „Aberglauben!“ sagt van Dusen und ermittelt den Täter. Doch als er diesen ermordet in seiner Kabine entdeckt, wird ihm klar: Der Fall ist viel komplizierter, als er zunächst vermutete …


van Dusen ausserhalb von New York…ich habe sehr gestaunt. Aber es ist so. Gemeinsam mit Hutchinson Hatch begibt er sich auf der S.S. Columbia auf eine Weltreise. Und wie könnte es anders sein, stoßen die beiden dort sehr bald auf ein Verbrechen. Auch wenn der Spielort ein anderer ist, vom Prinzip her ändert sich mit dieser Folge nichts an der Serie. Mir hat es auch hier wieder sehr viel Spass gemacht, den Ermittlungen des Professors zu lauschen. Speziell weil er hier in einer schon sehr illustren Runde ermittelt. Das ist ganz spannend, man kann wieder gut mitknobeln, und außerdem auch äußerst vergnüglich. Für eine Überraschung bzw überraschende Wendung ist allerdings gesorgt, soviel sei verraten. In dem Moment dachte ich spontan: aber die Geschichte kann doch jetzt noch nicht zu Ende sein. Auch der altmodische Charme ist erhalten geblieben, der beim Hören direkt für ein wohliges Gefühl sorgt.

Hat es bei der Reihe jemals etwas an den Sprechern auszusetzen gegeben? Na eben! Besonders gefreut hat es mich, Gerd Duwner in dieser Folge zu hören. Ich mag seine markante Stimme sehr und er gibt einen wunderbar hektischen, übereifrigen und lauten Schiffsdetektiv. Der Kontrast zum ruhigen, bedachten und leisen van Dusen alias Friedrich W. Bauschulte ist immens.

Musikalisch bleibt die Reihe mit dieser Folge ihrem Stil treu. Nicht zu viel und wenn, dann eher dezent eingesetzt. Hier und da sind exotische Klänge eingestreut, wenn es die Handlung bzw die Person um die es gerade geht, erfordert. Die Geräuschkulisse fällt auch eher mager aus, aber die nötigsten Klänge sind zu hören, wie beispielsweise das Brummen des Schiffes und Möwenrufe.

Wer sonst hätte die Berechtigung als Covermotiv herzuhalten, wenn nicht Kali samt ihrer Perlen? Umrahmt wird das Motiv wie üblich von einem Rahmen mit altmodischen Gegenständen und Puzzlestücken. Das hat Wiedererkennungswert und steht der Folge gut.

Fazit: Auch wenn die Handlung auf der S.S. Columbia spielt, bekommt man auch mit dieser Folge wieder eine Geschichte im typischen van Dusen-Stil zu hören. Ein charmanter und sehr unterhaltsamer Kriminalfall der Alten Schule.

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