H2O – Plötzlich Meerjungfrau (15) – Alte Liebe rostet nicht / Feuer und Eis

Titel: H2O – Plötzlich Meerjungfrau (15) – Alte Liebe rostet nicht / Feuer und Eis / Verlag: Emi Happy Kids / Spielzeit: ca. 42 min / Sprecher: Celine Fontange, Sonja Stein, Christina von Weltzien ua.

Inhalt „Alte Liebe rostet nicht“ – Zane taucht wieder auf und Rikki ist prompt verwirrt. Erst recht als er ihr sagt, dass er wieder mit ihr zusammen sein will. Lewis bastelt derweil begeistert an einem Messgerät, mit dessen Hilfe er exakte Wettervorhersagen treffen will. Er lenkt sich damit von seiner Trauer über die Trennung von Cleo ab. Und findet in Charlotte eine gute Freundin, die seine Begeisterung für alles Wissenschaftliche offenbar zu teilen scheint. Cleo beobachtet die beiden misstrauisch und ist bald fest davon überzeugt, dass Charlotte ein doppeltes Spiel treibt.

Inhalt „Feuer und Eis“Emma hat am Wochenende sturmfreie Bude und fragt Cleo, ob sie bei ihr übernachten will. Cleo kann nicht, da sie auf ihre kleine Schwester Kim aufpassen muss, aber Rikki lädt sich ein. Das Zusammenleben gestaltet sich wie erwartet problematisch. Die chaotische Rikki verwandelt Emmas Zuhause in kürzester Zeit in einen Saustall. Emmas kleiner Bruder Elliot ist begeistert. Er würde sich wünschen, seine Schwester wäre ein bisschen mehr so wie Rikki. Nachdem ihr Cleo den Tipp gegeben hat, einfach mal etwas lockerer zu sein, ist Emma auf einmal wild entschlossen, allen zu zeigen, wie locker und entspannt sie sein kann. Derweil glaubt Lewis, seine Beziehung mit Cleo sei auch deshalb gescheitert, weil er nicht männlich genug ist. Unter Nates Anleitung versucht er sich in Karate. Er ahnt nicht, dass Nate ein Auge auf Cleo geworfen hat…


Bei diesen beiden Geschichten dreht es sich nur sehr entfernt um das Meerjungfrauendasein der drei Mädchen. Hier steht deutlich mehr das Thema Liebe im Vordergrund. „Alte Liebe rostet nicht“ hat mir gut gefallen, da Zane mal wieder mit von der Partie ist und Rikkis und seine Beziehung einfach etwas sehr Spezielles, aber auch sehr Reizvolles ist. Man weiß nie, wie weit man Zane trauen kann. Spannend geht es auch in dem Teil der Geschichte zu, in dem Cleo versucht, Charlotte auf die Spur zu kommen.
„Feuer und Eis“ dagegen kam mir etwas sehr albern vor mit diesem Wetteifern darum, welches der Mädchen frecher und rebellischer ist. Dafür ist es unterhaltsam, wie Lewis alles daran setzt um männlicher zu wirken und so vielleicht wieder Chancen bei Cleo zu haben. Eine durchwachsene Episode also.

Der vertraute Sprechercast ist natürlich auch hier wieder am Werke. Viel bleibt deshalb in diesem Bereich auch nicht zu sagen. Hier ist alles in bester Ordnung und jeder für sich liefert eine überzeugende Leistung ab. Schön, dass Charlotte und somit auch Christina von Weltzien wieder mit dabei ist, sie höre ich in der Reihe im Moment besonders gern.

An der sommerlichen und fröhlichen Untermalung hat sich ebenfalls nichts verändert. Sie steht den Geschichten eben einfach am besten. Und das Titellied kann -hört man die Folgen häufiger- durchaus zu einem ganz gemeinen Ohrwurm werden.

Auch das Covermotiv lässt sofort durchblicken, dass es in diesen Folgen sehr „verliebt“ zugeht. Schön, dass Rikki und Zane es dorthin geschafft haben. Fans der Serie werden sofort wissen, was in der Episode los ist. Daher denke ich, dass es eine gute Entscheidung war, Ausschnitte aus der TV-Serie auf die Cover zu nehmen.

Fazit: „Alte Liebe rostet nicht“ ist eine sehr schöne Folge, „Feuer und Eis“ dagegen nur durchwachsen. Fans der Serie dürften sich aber mit beiden Episoden gut bedient fühlen. Nur auf Meerjungfrauen-Szenen muss man hier verzichten. Das habe ich allerdings nicht als Verlust empfunden.

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