Fünf Freunde – Das Hörspiel zum Kinofilm

Titel: Fünf Freunde – Das Hörspiel zum Kinofilm / Verlag: Europa / Spielzeit: ca. 81 min / Sprecher: Lutz Mackensy, Valeria Eisenbart, Quirin Oettel, Justus Schlingensiepen, Neele Marie Nickel ua.

Inhalt: Die Fünf Freunde George, Julian, Dick, Anne und Timmy, der Hund, verbringen zum ersten Mal ihre Ferien zusammen. Und schon schlittern sie in ein aufregendes Abenteuer. Bei einem Ausflug an den Strand machen sie in einer alten Schmugglerhöhle eine brisante Entdeckung: Georges Vater Quentin, ein berühmter Erfinder, soll entführt werden! Der Professor hat sich auf einer Felseninsel ein Labor eingerichtet und forscht dort an einer neuartigen Energiegewinnungsmethode. Irgendjemand hat es offensichtlich auf seine wertvollen Forschungsergebnisse abgesehen. Doch weder die Polizisten Peters und Hansen noch Georges Mutter Fanny glauben den Kindern. Als eines Abends die mit Quentin verabredeten Lichtsignale von der Insel ausbleiben, machen sich die Fünf Freunde selbst auf die gefährliche Jagd nach den Gangstern, um Quentin zu retten. Die Spuren führen sie zu zwei verdächtigen Tierfilmern und einem mysteriösen Touristen, der sich als Agent der Regierung ausgibt. Schließlich stoßen die Fünf Freunde auf einen Geheimgang, der unter dem Meer verläuft, und decken eine Verschwörung auf, die ihnen schier den Atem verschlägt.


Nun es hat eine weitere Hörspielserie aus dem Hause Europa auf die große Leinwand geschafft. Die „Fünf Freunde“ ermitteln sich durch die Kinos. Ich muss sagen, mich hat dieses Hörspiel zum Film sehr positiv überrascht. Es greift zahlreiche Elemente aus den Anfängen der Hörspielserie auf und lässt sie in diese Geschichte einfließen. So verfügt sie durchaus noch über ein wenig nostalgischen Charme, was die „alten“ Fans der Hörspiele freuen dürfte. Natürlich ist sie aber für die Fans von heute auch modernisiert worden. So gibt es hier bereits Handys, Festplatten etc. Diese Mischung aus alt und neu ist gut gelungen! Und auch den Charakteren ist ihr Wesen von früher geblieben. Julian, der Anführer, die rebellische und mutige George, der clevere Dick und schließlich Anne, das typische Mädchen. Auch hier erkennt man die Vorlagen gut wieder. Selbstverständlich ist auch Hund Timmy mit von der Partie, sonst wären die Fünf ja nicht komplett.

Ich war überrascht, dass Lutz Mackensy auch bei diesem Hörspiel den Part des Erzählers übernimmt. Aber natürlich erinnert auch das sehr an die Hörspiele, und so dürften sowohl die älteren als auch die jüngeren Fans erfreut sein.  Dagegen sind die Stimmen der zweibeinigen „Fünf Freunde“ schon gewöhnungsbedürftig. Anlehnung an die Hörspiele sucht man hier vergebens. Aber Valeria Eisenbart, Quirin Oettel, Justus Schlingensiepen und Neele Marie Nickel machen ihre Sache zweifellos hervorragend. Als Schauspieler, die bereits in mehreren anderen Filmen mitgewirkt haben, war das nicht anders zu erwarten.

Ich habe den Film nicht gesehen. Deshalb kann ich nicht einschätzen ob die Untermalung für die Hörspiel abgeändert wurde. Was ich hier gehört habe, hat mir aber gefallen. Schöne Stücke, die die Atmosphäre der jeweiligen Szenen gut vermitteln. Die Fans vom alten Schlag müssen hier mit mordernen Klängen klarkommen. Es gibt weder das Titellied aus der Hörspielreihe zu hören, noch Stücke aus den Episoden. Damit konnte ich aber gut leben, und sogar das „Fünf Freunde“-Lied am Ende hat mir gefallen, auch wenn es an sich sehr neben meinem Musikgeschmack liegt.

Die Freunde auf der Felseninsel, im Hintergrund der Leuchtturm, das Covermotiv beschränkt sich auf das Notwendigste, aber so auch auf das Wichtigste der „Fünf Freunde“-Abenteuer. Wären die Kids nicht so modern gekleidet, könnte dies auch ein Motiv der alten Hörspielserie sein.

Fazit:  Mit diesem Hörspiel ist es gelungen, die „Fünf Freunde“ zu modernisieren, ohne ihnen jedoch den Charme und das Flair der alten Hörspielreihe zu nehmen. Sehr schön, das hat mir prima gefallen!

 

 

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