Fünf Freunde (95) – …in der Höhle des Urmenschen

Titel: Fünf Freunde (95) – …in der Höhle des Urmenschen / Verlag: Europa / Spielzeit: ca. 60 min  / Sprecher: Ivo Möller, Jannik Endemann, Gabriela Libbach, Martin May ua

Inhalt: Diesmal verschlägt es die Fünf Freunde an die Jurassic-Coast nach Südengland. In den Kreidefelsen am Meer haben Tiere und Pflanzen aus der Urzeit ihre Spuren hinterlassen. Schon bald scheinen die Fünf Freunde einer wissenschaftlichen Sensation auf der Spur zu sein. Doch niemand glaubt ihnen. So verfolgen sie ihre Entdeckung auf eigene Faust und geraten dabei in ein wildes Abenteuer.


Nachdem mir die vorige Folge so richtig gut gefallen hatte, geht es mit dieser Episode wieder abwärts in meiner Gunst. Das hat noch nicht mal viel damit zu tun, dass Urmenschen mich herzlich wenig interessieren. Es liegt vor allem daran, dass bei dieser Folge laaange nichts von einem nahenden Fall zu erahnen ist. Stattdessen bekommt man einen -für ein Kinderhörspiel- recht umfassenden Einblick in die Geschichte der Urmenschen und Fossilien. Das kann ich nicht gerade als spannend bezeichnen. Dann deutet sich nebenbei etwas Richtung Fall für die Freunde an, Sekunden später wird das aber wieder aus den Augen verloren. Erst im letzten Drittel der Folge geht es dann detektivisch zu, und das habe ich einfach als zu spät empfunden. Zudem, noch einmal mehr den Ausdruck „hundert Millionen Jahre“ und ich hätte genervt ausgeschaltet. Das ist zwar schon eindrucksvoll, aber auch nocht so sehr, dass man es alle naselang wiederholen müsste.

Seitens der Sprecher gibt es nichts zu beanstanden. Die Hauptsprecher sind in Form wie eh und je, und in weiteren Rollen sind immerhin so bekannte Sprecher wie beispielsweise Sascha Rotermund, Leonhard Mahlich, Martin May und Patrick Bach zu hören. Da hat man nichts zu befürchten, das geht so völlig in Ordnung.

Musikalisch bewegt sich die Folge auf dem gleichen Level wie ihre Vorgänger. Das Titellied ist nachwievor ein Ohrwurm, und die Stücke während der Handlung sind die vertraute Europa-Kost, mit der man gut leben kann. In Sachen Geräusche bleibt man sich ebenfalls treu. Auch hier ist alles zu hören, was nötig ist um die Handlung anschaulich werden zu lassen.

Das Covermotiv wird der Geschichte gerecht. Die Freunde, die in der Höhle herumstöbern, im Hintergrund der unheimliche Höhlenmensch, das passt. Schön zu sehen, dass die Fünf auch heute noch mit altmodischen Taschenlampen unterwegs sind.

Fazit:  Die Folge wird erst zum Ende hin interessand und leidlich spannend. Zuvor wird einfach zu viel Zeit auf Urzeit- und -fossilienkunde verwendet.

 

2 Comments

Add a Comment
  1. Sinnige Rezension, zu einer der richtig schlechten Fünf Freunde Folgen. Die ersten 20 sind ja ohne Frage super aber danch geht es auf und ab. Diese Folge ist wie du in deiner Rezension auch festgestellt, total im Abgrund. Schade das ich deine Rezension nicht vor dem Kauf gelesen hatte, dann hätte ich mir das Einschlafen erspart.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

reziratte.de © 2014 Frontier Theme
%d Bloggern gefällt das: