Point Whitmark (35) – Verirrt im Spinnenwald

Titel: Point Whitmark (35) – Verirrt im Spinnenwald / Verlag: Folgenreich / Spielzeit: ca. 60 min / Sprecher: Sven Plate, Kim Hasper, Gerrit Schmidt-Foss, Claus Dieter Clausnitzer, Bert Stevens ua

Inhalt: Liegt tief im Wickham Forest wirklich ein über hundert Jahre alter Bunker verborgen? Und wenn ja, welche Geheimnisse mag er in seinen lichtlosen Kammern verwahren? Jay, Tom und Derek wollen die Wahrheit herausfinden und verabreden sich, um den düsteren Wald zu durchkämmen. Doch das Böse lauert unter den alten Bäumen. Es treibt die Tiere fort und es breitet sich aus. Derek ist plötzlich unauffindbar. Tom macht sich allein auf die Suche, doch auch er verfängt sich im Netz der achtbeinigen Schrecken. So bleibt Jay keine Wahl, als seinen Freunden in das Herz der Finsternis zufolgen .


Eigentlich hätte ich gerne mal wieder eine Folge, in der die drei Jungs vom Radiosender gemeinsam in einem Fall ermitteln. Genauso gerne würde ich mal wieder gerne etwas vom Leuchtturm hören, von Kater Nixon und Mrs. Bushland. Eben so wie in den früheren Folgen. Doch da scheint aktuell kein Weg hin. Das ist aber auch schon der einzige Kritikpunkt, den ansonsten lässt „Verirrt im Spinnenwald“ keine Wünsche an eine spannende und unheimliche Folge offen. Speziell Spinnenphobiker dürften hier schnell ein unangenehmes Kribbeln empfinden. Jay, Tom und Derek machen jeder für sich Bekanntschaft mit den achtbeinigen Waldbewohnern und diese Handlungsstränge laufen bei der Suche nach einander letztlich zusammen. Die Erkenntnis, was hinter dem rasanten Anstieg der Spinnenpopulation steckt verbindet sie letztlich und stellt eine logische Erklärung dar. Für einige gruselige Szenen ist auf dem Weg dorthin natürlich gesorgt und die fallen Dank der ohnehin bedrohlichen Atmosphäre, die seit Anfang herrscht, noch eine Spur schauriger aus als man es aus anderen Episoden kennt. Hier und da ein witziger Spruch und fertig ist ein gelungener Fall für die drei vom Radio.
[spoiler]Mrs. Norwood: „Wir haben alles abgewaschen!“ – Das reicht um schädliche Chemikalien aus Pflanzen zu entfernen?! Und woher stammt das saubere Wasser zum Abwaschen?[/spoiler] — um den Spoiler sichtbar zu machen, einfach den Bereich zwischen den Klammern markieren 😉

Ohne Figuren mit leicht abgedrehten, markanten Stimmen kommt keine Folge der Reihe aus. Hier bekommt man gleich zwei Charaktere damit geboten. Nämlich die Biobauern Mr und Mrs Norwood, gesprochen von Bert Stevens und Karin Buchholz. Ihre Stimmen bringen prima das schrullige Wesen der beiden rüber und sorgen für ein Schmunzeln. Claus Dieter Clausnitzer lässt den Essenstester Basil Cricket angemessen arrogant klingen, schafft es aber trotzdem, ihn einem nie ganz unsympathisch werden zu lassen.

Eine düstere und besonders dichte Musikkulisse sorgt bei dieser Folge maßgeblich für den Gruselfaktor. Speziell die kribbeligen Stücke und Geräusche sobald die achtbeinige Armee im Anmarsch ist, verursachen eine gepflegte Gänsehaut. Soald die CD endet und der Sound verstummt, hat man als Hörer das Gefühl selbst dem Spinnenwald entkommen zu sein.

Passend zum Titel gewährt das Covermotiv einen Blick durch ein finsteres Spinnennetz auf ein Zelt. Durchaus ein Motiv, das auf eine unheimliche, vielbeinige Geschichte hoffen lässt.

Fazit:  Besonders Arachnophobiker dürften an dieser Folge ihre „Freude“ haben 😉 Von dem Spiel mit dieser Angst lebt die Geschichte hauptsächlich. Zusammen mit der besonders düsteren Atmosphäre ergibt sich so eine Story mit Gruselfaktor.

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