Die drei ??? (152) – Skateboardfieber

Titel: Die drei ??? (152) – Skateboardfieber / Verlag: Europa / Spielzeit: ca. 60 min / Sprecher: Oliver Rohrbeck, Andreas Fröhlich, Jens Wawrczeck, Horst Stark, Anton Sprick ua

Inhalt: Ein riesiges Skatertreffen findet in Rocky Beach statt. In der Stadt ist die Hölle los, und das nicht nur wegen des Skating-Events: Eine Reihe zwielichtiger Gestalten treibt sich in der Gegend herum, es fallen Schüsse, und niemand weiß genau, wer auf welcher Seite steht.
Ein alter Fall der drei ??? spielt auf einmal wieder eine wichtige Rolle. Und ohne die Hilfe ihrer alten und neuen Freunde könnte dies der letzte Fall für einen der drei Detektive werden…


Eine Folge voll Licht und Schatten. So möchte ich meinen Eindruck mal zusammenfassen. Wobei die Schatten für mich doch überwiegen. Aber ich will fairerweise mal mit dem Licht beginnen. So gefällt es mir nämlich sehr, dass Peter hier im Mittelpunkt steht und statt immer nur der Schisser des Trios zu sein, hier mal den Mutige Detektiven gibt. Ebenso gut finde ich die Verbindung zum Fall um die „Silberne Spinne“, die sorgfältig eingearbeitet wurde. Man erinnert sich bei Europa also doch noch an die „guten alten Folgen“. Und zuletzt sei der Fall an sich lobend erwähnt, der abseits der üblichen Diebereien, Erpressungen oder Rätsel angesiedelt ist und stattdessen ein aktuelles Thema zur Grundlage hat. Soweit keine üble Sache die Folge. Aber da sind ja auch noch die Schatten. Allen voran dieser abrupte Anfang, aus dem ich gar nicht schlau wurde. Das passt so aber gut zum Ende, denn auch die Auflösung fällt Zudem frage ich mich, wie die Folge zu ihrem Titel kam, denn von Skateboards ist lange nicht Rede, geschweige denn, dass man zu hören bekäme, dass wegen des Festivals in Rocky Beach die Hölle los ist. Mit dem Fall haben diese Sportgeräte  nichts zu tun. Abgesehen davon, dass Peter sich mit einem aus einem aus Lattenrost und Rollen eines Bürocontainers zusammenbastelten Boards heldenhaft vom Dach seiner Zelle stürzt (natürlich unfallfrei!), und dass der Bote des umkämpften Sticks auf dem Festival eingeweiht wird. Gut, dass ich die Reihe nicht so ernst nehme wie manch anderer, so konnte ich über Peters Stunt wenigstens noch lachen. Wie man den Bengel mit dem kostbaren Stick in der Tasche und bewacht von lediglich einer Person auf dem Festival rumheizen lassen kann, das habe ich bis jetzt nicht verstanden.

Passend dazu, dass hier der Fall „Silberne Spinne“ aufgegriffen wird, mischt in der Rolle des Bert Young auch wie damals Horst Stark mit. Das dürfte die „alten“ Fans freuen. Auch sonst gibt es hinsichtlich der Sprecher nichts Negatives zu berichten. Die drei Hauptsprecher sind gut in Form, und die weiteren Rollen sind mit Sprechern wie Sascha Rotermund, Reent Reins und Utz Richter besetzt. Da hat man einfach nichts zu befürchten.

Musikalisch habe ich ebenfalls nichts auszusetzen gefunden. Neben neueren Stücken, sind hier und da sogar mal ältere Melodien zu höne, was widerum gut zum Bezug zur „Spinne“ passt. Außerdem stehen sie auch den heutigen Fällen gut. Was die Geräusche angeht, wächst man auch bei dieser Episode nicht über sich hinaus. Eben das gewohnte Niveau der Serie. Damit kann man als Fan leben.

Ds Covermotiv passt zum Titel. Leider spielen Skateboards in der Geschichte keine solch große Rolle, wie das Motiv es vermuten lässt. So kann es einen leicht in die Irre führen.

Fazit:  Ein seltsamer Anfang, ein seltsames Ende bzw eine seltsame Art der Auflösung, und dazwischen ziemlich haarsträubender Unfug. Gut, wer darüber zumindest noch lachen kann. Schade eigentlich, denn der Kampf und Energieressourcen der Zukunft ist eigentlich eine ordentliche Grundlage für einen Fall.

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