Conni (35) und der Ferienzirkus

Titel: Conni (35) und der Ferienzirkus / Verlag: Karussell / Spielzeit: 78 min / Sprecher: Lea Sprick, Anton Sprick, Robert Missler, Philipp Draeger, Barbara Fenner ua

Inhalt: Conni freut sich auf das Zelten am Meer. Doch dann geht mit dem geplanten Kurzurlaub alles schief und Familie Klawitter findet sich plötzlich campend im eigenen Garten wieder. Aus einem kleinen Ausflug wird bald ein richtiger Ferienzirkus.


Ausgerechnet auf der Fahrt in den Urlaub streikt Familie Klawitters Auto und das verlängerte Zeltwoche fällt ins Wasser. Doch wäre es keine Conni-Geschichte, wenn sie und Jakob sich nun bockig und zickig anstellen würden. Stattdessen zeltet Conni lieber mit Billie und Anna im Garten, und schon bald haben sie die tollsten Ideen für ihren „Gartenurlaub“. Ich bewundere es bei jeder Folge auf’s Neue, wie Julia Boehme ihren jungen Charakteren und damit auch den jungen Zuhörern aufzeigt, wie man selbst aus den augenscheinlich verfahrenen Situationen noch etwas Tolles machen kann. Hier machen sich Conni und ihre Freunden beispielsweise auf um ihre eigene Stadt zu erkunden. Sightseeing in Neustadt, und dabei gibt es eine Menge Neues zu entdecken. Im Garten treibt ein „Monster“ sein Unwesen, auch das muss aufgeklärt werden. Sie besuchen einen echten Flohzirkus. Und schließlich sind die drei sogar in einem richtigen Zirkus mit dabei. Eine sehr abwechslungsreiche Geschichte also. Lustig, spannend, mit ein wenig echtem Ferien- und Frühlingsfeeling, dabei aber immer schön nahe am Leben der kleinen Hörer. Doch so viele Unternehmungen brauchen ihre Zeit, und ich finde 78 Minuten Spielzeit für die Kids ab fünf Jahren schon sehr lang.

Die überwiegend jugendliche Sprecherschaft ist bester Dinge und es macht einfach Spaß, ihnen bei ihrem Ferienzirkus zu lauschen. Die erwachsenen Rollen fallen dieses Mal -neben Connis Eltern- Elena Wilms, Jens Wendland, Robert Missler und Martin Brücker zu, die ebenfalls einen klasse Job machen. So frisch und locker wie die Conni-Geschichten daher kommen, so klingen sie auch.

Musikalisch wird das geboten, was man von Conni kennt. Neben den eingänigen Titellied sind vertraute muntere Melodien zu hören, die der Geschichte zusätzlich einen fröhlichen Anstrich verpassen. Eine ganze Reihe schöner Geräusche veranschaulichen die Handlung.

Conni, Billie und Anna im Garten beim Zelten, ein passenderes Motiv kann man sich nicht vorstellen. Da bekommt man sofort Lust, ebenfalls mit dem Zelt in den Garten zu ziehen. Im Booklet finden sich auch bei dieser Folge wieder „gemalte“ Bilder, unter Anderem von dem „Monster“, dem Conni und ihre Freundinnen auf der Spur sind.

Fazit:  Die Hörspiele richten sich an Kinder ab 5 Jahren. Dafür finde ich diese Folge mit ihren 78 Minuten schon etwas zu lang. Auch wenn viel los ist und es durchgängig unterhaltsam und abwechslungsreich zugeht. Ein wenig kürzer käme den jungen Hörern sicher entgegen.

 

 

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