Die kleine Schnecke Monika Häuschen (23) – Warum haben Hasen lange Ohren?

Titel: Die kleine Schnecke Monika Häuschen (23) – Warum haben Hasen lange Ohren? / Verlag: Karussell / Spielzeit: ca. 44 min / Sprecher: Kathrin, Bachmann, Tobias Künzel, Tom Deininger, Max Reeg ua

Inhalt: Hakenschlagend flüchtet der Feldhase Horst vor einem Fuchs! Und das ausgerechnet auf der Wiese vor dem friedlichen Garten, in dem die kleine Schnirkelschnecke Monika Häuschen mit ihrem besten Freund, dem Regenwurm Schorsch, wohnt. Zwar kann der Graugänserich Günter den Hasen in den rettenden Garten einlassen, aber noch immer lauert der Fuchs draußen vor dem Zaun. Zum Glück weiß der gelehrte Ganter Günter nicht nur alles über Hasenohren, sondern auch, dass der Fuchs eine sehr empfindsame Nase hat. Und so kommt es, dass bald alle Gartenbewohner eifrig bemüht sind, möglichst unangenehme Gerüche zu erzeugen


In dieser Folge ist nur zu Anfang Tempo und Schwung drin, als Hase Horst in den Garten geflitzt kommt. Hinter ihm ist nämlich der Fuchs her. Danach wird die Geschichte ruhiger, denn gemeinsam mit Günter, Monika und Schorsch wird nun überlegt, wie sie Reineke Fuchs wieder loswerden können. Dabei gibt es zwar wie gewohnt eine ganze Menge zu lernen, aber Tempo ist kaum noch drin. Und mir hat es auch ein wenig an Spannung gefehlt. Immerhin steht der Fuchs quasi vor dem Gartentor, Feind von Hase und auch Gans, doch spannend ist es deshalb noch lange nicht. Schade auch, dass man vom Fuchs gar nichts hört. Außer dass immer wieder erwähnt wird, dass er da ist. Ich glaube nicht, dass die jungen Hörer mit einem weiteren Charakter überfordert wären. Da hätte man Reinke ruhig ein wenig mitmischen lassen dürfen. Dafür gibt es wieder ein paar spaßige Sprüche und Dialoge, so dass zumindest der Unterhaltungswert stimmt.

Max Reeg leiht Horst Mümmelmann lispelnd seine Stimme und klingt dabei ein kleines bisschen wie Bugs Bunny. Das ist so ganz niedlich geraten. Kathrin Bachmann, Steffen Lukas, Tobias Künzel und auch Erzähler Tom Deininger (der hier häufiger im Einsatz ist) sind auch in dieser Folge wieder bester Dinge und bringen die Geschichte vergnüglich zu Gehör.

Mich hat es bei dieser Folge etwas gestört, dass ein paar Geräusche so einen typischen Cartoon-Sund haben. Beispielsweise das Bremsquietschen von Horst. Das passt nicht zu der Reihe, in der die Geräusche sonst zwar schlicht, aber doch realistisch ausfallen.

Auf dem Cover steht Hase Horst im Mittelpunkt. So wie auch in der Geschichte. Mir gefällt die dämmerige Szenerie. So zur Abwechslung zu den sonnigen Sommermotiven. (Es dürfte gerne auch mal wieder eine Nacht-Folge geben!). Im Booklet findet man ein Suchbild, auf dem man den Hasen suchen muss.

Fazit:  Obwohl es eigentlich dramatisch zugeht, ist davon verhältnismäßig wenig zu hören. Etwas mehr Schwung auch nach dem Anfang wäre nicht schlecht gewesen.

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