Mark Brandis (19) – Sirius-Patrouille (1/2)

Titel: Mark Brandis (19) – Sirius-Patrouille (1/2) / Verlag: Folgenreich / Spielzeit: ca. 62 min / Sprecher: David Nathan, Michael Lott, Felix Isenbügel, Thomas Schmuckert ua

Inhalt: 2130: Mark Brandis leitet als Repräsentant der VEGA den letzten Testflug der INVICTUS, eines neuen Schweren Kreuzers. Mit an Bord ist der renommierte Journalist Martin Seebeck, der einen Reisebericht verfassen soll. Unter dem Kommando des Unions-Majors Jonas Degenhardt ist der Testflug zugleich eine Patrouille, die Piraten aufspüren soll. Die INVICTUS fliegt als Wolf im Schafspelz die Route ab, auf der schon mehrere unbemannte Sonden verschwunden sind. Doch im interplanetaren Raum ist das Recht schnell auf Seite des Stärkeren …


Diese Zusammenfassung des Inhaltes klingt aufregender als das Hörspiel letztlich ist. Ich habe ganz im Gegenteil als äußerst ruhig empfunden. Bis auf einige wenige Szenen ist hier nicht gerade was los. Das soll aber kein Vorwurf sein, ein gutes Science Fiction-Hörspiel braucht nicht alle fünf Minuten irgendwelches *bumm-bumm* um mir zu gefallen. Gegen eine solche eher ruhige Folge habe ich also nichts. Zudem ist es ja auch wahrscheinlich, dass hier quasi der Grundstein für die weitere Handlung gelegt wird, und dass es im zweiten Teil dann mehr zur Sache geht. Falls ja hätte ein wenig mehr Spannung dem ersten Teil aber sicher nicht geschadet. Die kommt mir zu kurz. Ein einzige bisschen Spannung rührt für mich daher, dass ich dem Major sowieso nicht und auch Seebeck nur bedingt traue. Ich werde das Gefühl nicht los, dass er mehr ist als ein harmloser Journalist. Mal sehen, was sich in Teil zwei in der Hinsicht tut.

Was die Sprecher anbetrifft ist weitestgehend alles im Grünen Bereich. Die Stammsprecher machen ihre Job sehr gut. Es gibt aber auch Sprecher, bei denen ich mich -gelinde gesagt- gewundert habe. Allen voran Felix Isenbügel alias Journalist Martin Seebeck. Da hapert es mit der Betonung ganz ordentlich. Oder ist Seebeck ein Roboter und man weiß es nur noch nicht? Und auch Sabine Ehlers als Lana Swanson klang mir zu eintönig.

Hinsichtlich Soundtrack ist auf die Serie Verlass. Stimmungsvolle und umfassende Stücke sind zu hören, die im Nu Weltraumflair aufkommen lassen. Und auch die Geräusche machen das Geschehen gut anschaulich. Hier passt alles.

Auf dem Cover kann man eine Szene aus der Geschichte bewundern. Farblich schön düster gehalten vermittelt sie irgendwie auch einen Eindruck von Einsamkeit und Bedrohung.

Fazit:  In diesem ersten Teil geht es recht ruhig zu und auch Spannung wollte bei mir nicht groß aufkommen. Trotzdem, schlecht ist die Folge nicht. „Mark Brandis“ bleibt auch so mein SF-Favorit unter den Hörspielen. Und wer weiß? Vielleicht überrascht Teil 2 ja mit mehr Tempo und Spannung?

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