Mark Brandis (20) – Sirius-Patrouille (2 / 2)

Titel: Mark Brandis (20) – Sirius-Patrouille (2 / 2) / Verlag: Folgenreich / Spielzeit: ca. 50 min / Sprecher: David, Nathan, Felix Isenbügel, Michael Lott, Martin May ua

Inhalt: 2130: Die »Sirius-Patrouille« hat die Besatzung der INVICTUS in Kampfhandlungen geführt. Martin Seebeck hat seinen Verbündeten verloren. Ohne Mark Brandis, der schwerverletzt mit dem Tod ringt, liegt nun die Leitung des Einsatzes bei Major Degenhardt, der einen erbitterten Kreuzzug gegen Piratenschiffe führt. Schnell stellt sich heraus, dass auch er seine Gegner unterschätzt hat …


Die Geschichte um die Sirius-Patrouille geht in die zweite Runde und setzt genau dort an, wo Teil 1 endete. Meine Annahme, nach dem eher ruhigen Vorgänger würde es nun mehr zur Sache gehen, hat sich allerdings nicht erfüllt. Auch dieses Teil lässt es akustisch ruhig angehen, es gibt zahlreiche Dialogszenen, die einem die Charaktere noch mal näher bringen. Es ist aber eine Spur spannender, denn die Ahnung aus Teil 1, dass man kurz vor einem Krieg steht, wird hier in Teil 2 beinahe Realität. Ich mag diese ruhigen Töne für die Geschichte. Die größten Katastrophen kündigen sich hakt oft nicht lautstark an. Eine gewisse Ruhe kann durchaus ebenfalls eine deutliche Bedrohung ausstrahlen. Das beweist dieser Zweiteiler sehr gut!

Auch meine Vermutung was Seebeck anbetrifft, bewahrheitet sich bis hierher nicht. Er scheint vertrauenswürdig zu sein. Mit dem gleichförmigen, fast leierigen Tonfall konnte mich Felix Isenbügel aber auch hier nicht überzeugen. Er vermittelt einen falschen Eindruck der Person. Die übrigen Sprecher präsentieren sich souverän wie eh und je.

Wie schon beim Vorgänger passt sich die Untermalung der ruhigen Gangart an. Das passt entsprechend gut zusammen. Die typische Weltraumstimmung bringen auch die hier eingesetzten Stücke gut an den Hörer. Gleiches gilt für die Geräusche.

Das Covermotiv verspricht mit der feurigen Kampfszene mehr Action als die CD bereithält. Aber es passt inhaltlich zur Geschichte. Im Booklet findet man wie immer einige interessante Infotexte. So macht es Spass, sich auch hier durchzublättern.

Fazit: Auch im Stil dieses Zweiteilers weiß Mark Brandis zu gefallen. Dramatik und Spannung brauchen halt nicht großes Getöse, was hier bewiesen wird.

 

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