TKKG (177) – Die Spur der Wölfin

Titel: TKKG (177) – Die Spur der Wölfin / Verlag: Europa / Spielzeit: ca. 55 min / Sprecher: Sascha Draeger, Niki Nowotny, Manou Lubowski, Rhea Harder, Leonhard Mahlich, Tobias Schmidt ua

Inhalt: Auch wenn sie zunächst ihren Augen kaum trauen, so sind sich TKKG dann doch sicher: Sie haben im Wald einen Wolf gesehen. Wo kommt er her, wird er im Stadtwald bleiben ? und ist er für den Menschen gefährlich? Niemand, der sich mit Wölfen auskennt, will den vier Freunden glauben: Wölfe, die bei uns ein Jahrhundert lang ausgestorben waren, wagen sich zwar allmählich wieder in unsere Wälder zurück – ein Wolf im Stadtwald der Millionenstadt aber scheint einfach unmöglich! Tim, Karl, Gaby und Klößchen lassen nicht locker. Sie wollen die Existenz des Wolfes beweisen und dem Tier das Leben retten. Denn der Wolf hat Feinde, die mit ihren miesen Machenschaften gegen TKKG arbeiten. Die Vier lassen sich aber nicht davon abhalten, einen spannenden Fall aufzudecken, zu dem die Spur der Wölfin führt…


Was soll man zu dieser Folge sagen? Ich fange mal mit dem an, was ich positiv finde: es wird sehr viel gute Werbung für den Wolf -speziell den Wolf in Deutschland- gemacht. In meinen Augen absolut verdient. Dafür nehme ich es auch in Kauf, dass die Geschichte sich in der ersten halben Stunde oft wie ein Lehrbuch anhört. Aber es wird Wichtiges vermittelt.
Das war es aber auch schon an guten Aspekten. Zunächst dachte ich, die Folge müsse zuende sein als endlich klar wird, ob TKKG wirklich einen Wolf gesehen haben. Das wäre zwar kein Fall gewesen, aber ansonsten gab es keine Ansätze, die auf einen solchen hingewiesen hätten. Es wäre also logisch gewesen. Aber nein! Plötzlich ist dann doch ein Fall da. Quasi unerwartet aufgetaucht wie die Wölfin im Stadtwald. Junge, Junge, was hat man sich bei diesem Fall nur gedacht? Ein ausgestopfter Wolf mit Sonnenbrille als Maskottchen, na klar doch! Das glaube ich nicht mal dem illustren Volk der Millionenstadt.  Und gäbe es Hank nicht, hätten TKKG wohl noch ewig ermittelt ohne je auf die Auflösung zu kommen. Hinzu kommt noch, dass mir bei dieser Folge -mal wieder- die Namen der Charaktere quer gekommen sind. Frau Eichbaum, die Waldexepertin, Herr Flint, der Jäger, Herr Weidner, der Schafzüchter und als Krönung der Hund „Bishudo“. Ich weiß, in der Serie gab es immer Charaktere mit strangen Namen, aber an das Flair davon reichen diese Kreationen bei Weitem nicht heran.

Den Sprechern habe ich nichts vorzuwerfen. In diesem Bereich wird ordentliche Arbeit geleistet wie man es von der Serie kennt. Die Hauptsprecher lassen ohnehin nichts anbrennen, und mit Sprechern wie Christine Pappert, Achim Scülke und Utz Richter hat man auch in den weiteren Rollen nichts zu befürchten.

Was soll denn dieses „Akte X“-Gepfeife alle naselang zwischen den Szenen? Sollte es der Story einen mysteriösen Anstrich geben? Das konnte bei dem Plot nicht klappen. Sorry. Die Geräusche dagegen sind okay, eben auch typische TKKG-Kost. Das kennt man als Fan nicht anders.

Das Cover zeigt die zentrale Szene der Folge. TKKG sehen den Wolf im Stadtwald. Das passt also gut. So ganz konnte ich die Assoziation mit „Rotkäppchen“ allerdings nicht verhindern 😉

Fazit:  Hier wird eine Lanze für den Wolf (in Deutschland) gebrochen. Das finde ich toll! Über den Fall dagegen konnte ich nur den Kopf schütteln.

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