H2O – Plötzlich Meerjungfrau (17) – Lewis unter Verdacht / Falsche Adresse

Titel: H2O – Plötzlich Meerjungfrau (17) – Lewis unter Verdacht / Falsche Adresse / Verlag: Emi Happy Kids / Spielzeit: ca. 45 min / Sprecher: Katharina von Keller, Sonja Stein, Leonhard Mahlich ua

Lewis unter Verdacht
Als Cleos strenge Chefin im Freizeitpark von einem Delphin nass gespritzt wird, kann Cleo sich ein Lachen nicht verkneifen. Prompt wird sie gefeuert. Zur gleichen Zeit fragt Lewis im Freizeitpark nach einem Job. Er bekommt ihn und ahnt nicht, dass es der von Cleo ist. Als er es erfährt, ist er zerknirscht, beginnt seine Arbeit aber trotzdem. Emma und Rikki sind entrüstet und machen Lewis das Leben als Eisverkäufer schwer. Zu allem Übel büchst auch noch Ronnie, Cleos Lieblingsdelphin, aus dem Park aus. Lewis gerät unter Verdacht.

Falsche Adresse
Zane und Nate brettern mit ihren Motorrädern durch eine etwas heruntergekommene Gegend. Nate kann es nicht lassen und montiert von einem Motorrad das Typenschild ab. Als er vom Besitzer überrascht wird, brausen die beiden davon. Zane hat ein schlechtes Gewissen und will das Typenschild zurückbringen. Aber wieder wird er von dem wütenden Besitzer davon gejagt. Zane ahnt nicht, dass Rikki vom Fenster aus alles mitverfolgt hat – der Besitzer ist nämlich ihr Vater. Rikki will nichts mehr von Zane wissen. Sie schämt sich für ihr Zuhause. Zane versteht Rikkis Stimmungswandel nicht. Ob Emma und Cleo Rikki helfen können, zu ihrem Zuhause zu stehen?


Nachdem mir bei der letzten Folge nicht beide Geschichten gefallen haben, fand ich diese Folge rundum gut.
„Lewis unter Verdacht“ ist gleichermaßen spannend, wie ich auch rasant. Und es wird deutlich, was Freundschaft ist und ausmacht.
In „Falsche Adresse“ muss sich speziell Rikki einigen Dingen stellen. Hier geht es um Mut und darum, sich zu dem zu bekennen, der man ist. Auch wenn es ein typisches Happy End gibt, so fand ich es doch toll nochmal zu sehen, wie sehr Zane sich durch seine Gefühle für Rikki gewandelt hat.
Beide Geschichten haben also zwar nicht so viel mit dem Meerjungfrauen-Dasein der Mädchen zu tun, aber es gibt diesen beiden Teenie-Geschichten eine zusätzliche Würze.

An sich ist es müßig über die Sprecher jedes Mal auf’s Neue groß Worte zu verlieren. Hier hört man eine O-Ton-Serie zur TV-Sendung. Da hat man nichts zu befürchten. Das gilt natürlich auch wieder bei dieser Folge. Ich finde zwar, die Antworten in den Dialogen kommen oft viel zu schnell um ganz authentisch zu klingen, aber das ist auch das einzige Manko. Ein sehr kleines noch dazu.

Auch am Soundtrack wird sich wohl nichts ändern, was ich aber auch gut so finde. Nach so vielen Folgen machen die sommerlichen Klänge die Serie einfach aus. Da kommt sofort das Australien-Beachfeeeling auf.

Dieses Mal ziert ein TV-Ausschnitt mit Cleo und Lewis das Cover, was speziell zur ersten Geschichte gut passt. Ich finde, man sieht hier gleichzeitig, dass sie sich schon nahe stehen, dass es aber auch keiner so recht dem anderen eingestehen möchte. Niedlich!

Fazit: Zwei schöne Geschichten, die sich zwar nicht sonderlich um die Meerjungfrauen drehen, bei denen aber dafür andere wichtige Themen im Mittelpunkt stehen.

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