Sherlock Holmes (04) – Der Engel von Hampstead

Titel: Sherlock Holmes (04) – Der Engel von Hampstead / Verlag: Titania Medien / Spielzeit: ca. 74 min / Sprecher: Joachim Tennstedt, Detlef Bierstedt, Regina Lemnitz, Anja Kruse ua

Inhalt: Eine nicht abreißende Reihe ungeklärter Todesfälle erschüttern den beschaulichen Londoner Nobel-Stadtteil Hampstead. Auf Bitten seiner treuen Haushälterin Mrs. Hudson nimmt sich der Meisterdetektiv des Falles an und findet Erstaunliches heraus…


Mit dieser Folge dreht sich der inzwischen vierte geheime Fall des Meisterdetektiven im CD-Player. Wobei mir nicht ganz klar ist, was ihn so geheim(nisvoll) macht. Denn wer krimimäßig nicht ganz unbewandert bzw auf den Kopf gefallen ist, der wird sehr schnell dahinter steigen, was es mit den Morden auf sich hat. In dieser Hinsicht habe ich den Fall also nicht als spannend empfunden. Ein wenig Spannung bringen höchstens die Frage, wie es zu den Todesfällen kam und wie Holmes und Watson der Sache auf die Spur kommen, in die Geschichte.  Das ist soweit ganz nett anzuhören, und die Auflösung war dann sogar etwas ausgefallener als ich vermutet hatte. Das geht also soweit in Ordnung. Trotzdem, für einen solch „geheimen“ Fall ist mir die Story einfach zu durchschaubar. Gefreut hat es mich, dass Miss Hudson hier eine solch wichtige Rolle spielt! Das ließe ich mir gerne häufiger gefallen.

Entsprechend oft ist Regina Lemnitz auch zu hören. Ich mag ihre Stimme sehr und mir gefällt es, wie sie -trotzdem sie für Holmes arbeitet- immer auch sehr selbstbewusst und ganz schön aufmüpfig klingt. Sybil Price wird von Anja Kruse gesprochen, die mir mit ihrer weichen Stimme in dieser Rolle ebenfalls gefallen hat. So ließ sie mich ab und zu doch mal leicht an meiner Theorie zweifeln, ohne mich aber ganz überzeugen zu können 😉

Musikalisch hat man sich im Hause Titania noch nie lumpen lassen. Auch wenn eher ruhig Stücke eingesetzt werden, so schaffen sie es doch, der Handlung das nötige Flair angedeihen zu lassen. Die Geräusche können sich ebenfalls hören lassen, und somit gibt es in diesem Bereich nichts zu beanstanden.

Das Cover zeigt den Engel von Hampstead mit nachdenklichem Gesichtsausdruck, der sogar ein wenig traurig wirkt. Allerdings hat Sybil ja auch wirklich einiges Schlimmes durchgemacht, da kann man das verstehen. Die Szenerie drum herum vedeutlicht gut zu welcher Zeit diese Geschichte spielt.

Fazit:  Ganz nett anzuhören, aber wer nicht schon beim Titel draufkommt, was hier Sache ist, der hat es nach längstens 10 Minuten geblickt. Von sonderlicher Spannung kann also nicht die Rede sein.

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