TKKG (178) – Hai-Alarm im Aquapark

Titel: TKKG (178) – Hai-Alarm im Aquapark / Verlag: Europa / Spielzeit: ca. 50 min / Sprecher:Sascha Draeger, Niki Nowotny, Manou Lubowski, Rhea Harder, Edgar Bessen, Fabian Harloff ua

Inhalt: Vergnügen pur! Der neu eröffnete Aquapark in der Millionenstadt zieht nicht nur TKKG in seinen Bann. Als skrupellose Verbrecher ihn als Versteck nutzen, beginnt ein wahres Katz- und Mausspiel. Eine geheimnisvolle Schatzkarte taucht auf. Führt sie zum Versteck der Diebesbeute?
Alles wird zur Nebensache, als im Unterwassertunnel das Panzerglas zerbricht, hinter dem ein weißer Hai angriffslustig seine Zähne fletscht!


Zumindest der geneigte Tchibo-Kunde unter den Hörspielhörern müsste sich erinnern, diese Folge bereits mal im Regal seines Lieblings-Kaffeerösters erspäht zu haben. 2010 noch eine Sonderfolge, reiht sich der weiße Hai nun in die reguläre Serie ein.  Für meinen Geschmack hätte man ihn allerdings mehr in bedrohliche Szene setzen dürfen. Denn anfangs erfährt man gerade mal, dass es ihn im Aquapark gibt und Willi mächtig Angst vor ihm hat. Danach spielt der Hai gar keine Rolle mehr. Bis zum Ende eben als jemand der Verbrechertruppe das Bassin in Scherben schießen will. Da ist er plötzlich wieder ganz wichtig. Ebenso überraschend nimmt auch mal die Handlung an sich auf etwa der Hälfte der Folge endlich Anlauf. Vorher gibts wenig Überraschungen, weshalb ich mich häufig gefragt habe, wann denn da endlich mal etwas passiert. Bis auf einen winzigen Moment beim fulminanten Finale will also keine rechte Spannung aufkommen. Und obendrein hat mich Tim mit seinem ewigen „Amigos!“ zu seinen Freunden derbe genervt.

Da die Folge wie gesagt von 2010 ist, kommt man hier in den Genuss noch einmal Edgar Bessen als Kommissar Glockner zu hören. Für mich wird an ihn kein anderer Sprecher je heranreichen. So habe ich mich über dieses Widerhören sehr gefreut. Und auch der kleine Gastauftritt von Fabian Harloff hat mir gut gefallen. Sonst sind die Sprecher alle in gewohnt guter Form. Da gibt es nichts zu befürchten.

Hinsichtlich Musik und Geräuschen lässt man ebenfalls nichts anbrennen. Hier ist die vertraute Europa-Kost der Reihe zu hören. Nicht der große Wurf, aber für diese Serie passig.

Das Covermotiv übertreibt es zwar gewaltig in Sachen Bedrohlichkeit, aber so erweckt man eben Aufmerksamkeit und Neugier. Der titelgebende Hai ist zu sehen und wenigstens hier spielt er die zentrale Rolle. Wenn schon in der Geschichte nicht…

Fazit:  Die Geschichte prutscht ganz schön lange vor sich hin ehe mal etwas passiert und man von einem Jugendkrimi sprechen kann. Und auch den Hai hätte man bedrohlicher und vor allem häufiger erscheinen lassen können. Eine durchwachsene Sache die Folge.

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