Die Elfen (05) – Elfenwinter

Titel: Die Elfen (05) – Elfenwinter / Verlag: Folgenreich / Spielzeit: ca. 70 min / Sprecher: Tilo Schmitz, Dagmar Dreke, Cathlen Gawlich, Martin May ua

Inhalt: Alfadas Mandredson ist als siegreicher »Trollschlächter« aus Albenmark zurückgekehrt und findet im Augenblick des Triumphes sein Heimatdorf in Schutt und Asche gelegt. Die Trolle haben sich auf ihrer Jagd nach der Elfenkönigin Emerelle blutig an den Menschen gerächt! Alfadas Frau Asla befindet sich zusammen mit den Kindern Ulric und Kadlin auf der Flucht über das blanke Eis des Fjordlands aber die Trolle sind ihnen bereits auf der Spur … Wird Alfadas noch rechtzeitig eintreffen, um seine Familie zu retten?


Da ist sie also, die fünfte und damit letzte Folge der „Elfen“-Miniserie. Auch wenn ich der Reihe inhaltlich so gut wie nichts abgewinnen kann, muss ich doch zugeben, dass sie mit dieser Episode an absolut würdiges Finale  findet. Beim Hören hatte ich zum ersten Mal in dieser Serie das Gefühl, eine wirklich geradlinige Handlung zu verfolgen. Nur wenige Handlungsstränge werden hier aufgegriffen und im Laufe der Erzählung schlüssig zusammengeführt. Mir ist das Hören dadurch deutlich leichter gefallen als bei den Vorgängerfolgen. Noch immer zeigt sich die Atmosphäre sehr düster, was der auch weiterhin Geschichte gut steht. Sehr schön ist es, dass diese Düsternis dabei mal von ruhigen, aber doch bedrohlichen Szenen ausgeht, mal von Kampfszenen, in denen es krachend zur Sache geht. Natürlich könnte man die „Elfen“-Saga mit dieser Folge beenden, doch wer dran Gefallen gefunden hat, der wird dies wohl kaum tun. Denn auch wenn „Elfenwinter“ einen klaren Abschluss dieser quasi ersten „Elfen“-Staffel bildet, so bleiben doch noch genug Fragen offen, die den Fan auf eine Fortsetzung hoffen lassen dürften.

Im Grunde ist es müßig über die Sprecher noch viele Worte zu verlieren. Mit uA Sascha Rotermund, Tilo Schmitz, Dagmar Dreke und Martin May sind einfach Könner am Werke und ihre Stimmen sind den Charakteren wie auf den Leib geschneidert. Sie erwecken die Elfen, Trolle und Menschen glaubhaft zum Leben.

Auch hinsichtlich Musik und Geräuschen wird das hohe Niveau bei dieser Abschlussfolge gehalten. Da kann sich mancher Film des Genres eine Scheibe davon abschneiden.

Die Trolle im Hintergrund machen gut die Bedrohung deutlich, aber ich finde, der Frau sieht man auch einiges an Kampfgeist an. Auf jeden Fall ein Covermotiv, das wunderbar zur Reihe passt. Im Booklet gewährt Bernhard Hennen dieses Mal einen kleinen Einblick in seine Arbeit.

Fazit:  Ein würdiges Finale für die Miniserie, die den Fans Laune auf eine Fortsetzung gemacht haben wird.

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