The return of Captain Future (02) – Die Kinder der Sonne

Titel: The return of Captain Future (02) – Die Kinder der Sonne / Verlag: Highscore Music / Spielzeit: / Sprecher: Hans-Jürgen Dittberner, Wolf Frass, Wolfgang Völz, Helmut Krauss ua

Inhalt: Professor Calin, ein Freund von Captain Future, ist auf dem Merkur umkreisenden Komenten Vulkan verschollen gegangen. Niemand weiß, wo er ist. Captain Future und seine Freunde machen sich auf, um den gemeinsamen Freund zu finden. Sie stoßen im Inneren des Kometen auf die Spuren einer alten Zivilisation und auf Anzeichen, dass Calin den alten Wegen gefolgt ist. Captain Future folgt seinem Freund – ohne zu ahnen, dass er angefangen hat mit seinem Leben zu spielen.


Ich war nach Folge 1 schon sehr skeptisch dieser zweiten Folge gegenüber. Allerdings muss ich nun zugeben, dass sie mir doch einen ganzen Tacken besser gefallen hat als der Vorgänger. Ich hatte hier zum ersten Mal den Eindruck, dass in der Geschichte wirklich etwas passiert. Die Crew um Captain Future sucht nach einem Freund und begibt sich dabei auf die Spur nach einer vergessenen Zivilisation und in Gefahr. Das ist an sich ganz spannend und interessant zu verfolgen und ausgesprochen kultig. Ich hätte es allerdings noch besser gefunden, wenn man Future und seinen Leuten die jeweiligen Emotionen deutlicher angehört hätte. Ganz egal was ihnen widerfährt, sie klingen durchweg erstaunlich gelassen und gleichförmig. Das nimmt natürlich selbst das kleinste Bisschen Action oder Tempo aus der Handlung. Zudem finde ich immer noch, dass diese Erzählweise ala „…“, rief er oder „…s“, sagte Otto“ den Schwung derbe ausbremsen.

Wie gesagt, ein paar hörbare Emotionen mehr ständen so ziemlich jedem Sprecher bzw seinem Charakter ganz gut zu Gesicht. Dafür hatte ich den Eindruck, dieses Mal nicht ganz so viel von Erzähler Helmut Krauss zu hören. Vielleicht habe ich mich an seine azhlreichen Einsätze aber auch nur gewöhnt. Am liebsten höre ich hier noch immer Wolfgang Völz zu, der den Otto spricht. Ein wenig grummelig, aber auf sehr sympathische Art.

Musikalisch lässt sich die Reihe auch dieses Mal nicht lumpen. Die alt vertrauten und stimmungsvollen Stücke sind wie gewohnt gut eingesetzt und vermitteln hier besonders den Charme der alten TV-Serie. Ein paar Geräusche dürften es dafür gerne mehr sein. Sie würden die Szenerie sicher noch anschaulicher gestalten.

Das Covermotiv entführt einen ein weiteres Mal ins All, gibt aber ansonsten nicht viel her. Wobei ich das nicht so schlimm finde, denn so sieht man den CDs an, dass hier kein Kinder-Aufguss von „Captain Future“ zu Gehör gebracht wird.

Fazit:  Folge 2 hat mir besser gefallen als der Erstling. Sie erinnerte mich eher an die TV-Serie und ich hatte hier mehr das Gefühl, dass tatsächlich etwas passiert und sich Future und Co. auf einer interessanten Mission befinden.

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