Göttlich verloren (Josephine Angelini / Tanja Geke)

Titel: Göttlich verloren / Verlag: Oetinger Audio / Spielzeit: ca. 450 min / Buch: Josephine Angelini / gelesen von: Tanja Geke

Inhalt: Eine Liebe, die nicht sein darf! Endlich: „Göttlich“ geht weiter. Tagsüber die Liebe zu ihrem eigenen Cousin, nachts der Kampf in der Unterwelt: Helen geht wirklich durch die Hölle. Doch auch Orion, der Helen in der Unterwelt zur Seite steht, entwickelt Gefühle für die junge Heldin. Schicksalhafte Liebe, antike Fehde, göttliches Erbe.


Die „Göttlich“-Trilogie geht in die zweite Runde und bleibt sich dabei in jeder Hinsicht treu. Natürlich steht weiterhin Helens und Lukas‘ Beziehung im Mittelpunkt. Im ersten Teil stellte sich heraus, dass aus ihnen nichts werden kann / darf, doch die Gefühle sind selbstverständlich noch da, so dass man unweigerlich weiter mit ihnen hofft und bangt. Besondere Brisanz kommt durch eine neue Figur -den jungen Orion- in dieses Thema. Mir war er sofort sympathisch und er bringt auch einen guten Schuss Schwung in die Geschichte. Helen findet sich so unvermittelt zwischen zwei Jungs wieder, die sich für sie interessieren. Ich muss ja zugeben, dass ich mit wehenden Fahnen zu Orion übergelaufen bin 😉
Wirklich neuartig ist das alles nach wie vor nicht. Dieses Schema mit den zwei Jungs, die um die Gunst eines Mädchens buhlen, kennt man aus zahlreichen aktuellen (Hör)büchern. Das galt aber auch schon für das Geschehen im ersten Teil.
Das Besondere zieht die Geschichte weiterhin aus ihrem Zusammenhang mit der griechischen Mythologie, deren Elemente gut und charmant eingebunden sind. Es ist schon ein sehr spezieller Kontrast, Helen einmal als ganz normalen Teenager in der Schule zu erleben, bald darauf aber mit ihr durch die Unterwelt zu wandeln. Genau dieser Mix macht die sonst nicht allzu ausgefallene Story widerum ganz reizvoll. Abgesehen von „Percy Jackson“ fällt mir da nichts Vergleichbares ein. Und diese Reihe richtet sich ja an ein etwas jüngeres Publikum.

Tanja Geke hat mir mit ihrer jungen und lebendigen Stimme auch in diesem 2. Teil prima gefallen. Es fällt leicht ihr über längere Zeit zu lauschen. Sie verleiht den einzelnen Charakteren mit feinen Variationen eigene Stimmen und greift die Atmosphäre der Szenen gut auf.

Das Covermotiv ähnelt stark dem des ersten Teils. So ist die Serie im Regal leicht zu erkennen. Mir gefallen die kräftigen Farben sehr gut und der etwas altmodisch wirkende Stil ebenfalls. Im Booklet findet man außer der Tracklist noch ein Glossar der Charaktere, was ganz nützlich ist.

Fazit:  Teil 2 setzt die Geschichte nahtlos fort und kann erneut durch den cleveren Mix aus (übernatürlicher) Romanze und griechischer Mythologie punkten. Als Fan der Reihe kommt man auch hier auf seine Kosten. Ich bin auf Teil 3 gespannt und freue mich speziell auf weitere Ausflüge in den Hades 😉

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