Max und der Geisterspuk

Titel: Max und der Geisterspuk / Verlag: Karussell / Spielzeit: ca. 52 min / Sprecher: Volker Hanisch, Charlotte Lüders,  Alina Degener, Elena Wilms ua

Inhalt: Die 3a fährt in den Freizeitpark. Max und seine Freunde können gar nicht genug bekommen von der Wildwasserbahn, dem Riesenrad und dem Kettenkarussell. Doch dann verschwindet Nico spurlos in der Geisterbahn. Was ist passiert?
Typisch Max: Er und Pauline machen sich auf die Suche und zeigen den Geistern, was wirklich gruselig ist.


Das neue Abenteuer von Karussells „Conni“-Pendant spielt in einem Freizeitpark, wohin Max‘ Klasse einen Ausflug unternimmt. Ich denke, diese Geschichte wird den jungen Hörern gewiss Lust darauf machen, selbst einmal einen Freizeitpark zu unternehmen. Denn Max und seine Freunde haben hier eine Menge Spass und eine Attraktion -die Geisterbahn- steht dabei im Mittelpunkt. Das bringt einen kleinen, kindgerechten Schuss Grusel mit in die Geschichte. Außerdem nimmt das eigentliche Abenteuer hier seinen Lauf: Max‘ Freund Nico ist nach einer Fahrt plötzlich verschwunden. Also geht man als Hörer gemeinsam mit Max und Pauline auf die Suche nach ihm. Das hat widerum etwas detektivisches Flair und ist ensprechend spannend. Mich hat es allerdings gestört, dass überhaupt nicht zur Sprache kommt, wieso Nico das getan hat, was er eben getan hat. Ich habe bis zum letzten Kapitel darauf gewartet, aber leider vergeblich. Deshalb wirkte diese Idee um Nicos Verschwinden ziemlich unausgegoren auf mich.

Die jungen Sprecher sind guter Dinge und können sich hören lassen. Hier und da kommt es zwar mal vor, dass sich einer einen Satz lang etwas abgelesen anhört, doch insgesamt kann man darüber hinwegsehen. Ansonsten geht die Leistung nämlich völlig in Ordnung.

Das Titellied macht Spass und lässt sich schnell mitsingen. Schon hier erfährt man eine Menge über Max. Die Melodien während der Geschichte klingen fröhlich und munter und greifen manchmal die Melodie des Titelliedes auf. Die Geräusche gehen ebenfalls in Ordnung. Mir haben sie vor allem bei den Szenen in der Geisterbahn gefallen. Das klingt wirklich wie in solch einem Fahrgeschäft.

Die Geschichte dreht sich hauptsächlich um das Abenteuer in der Geisterbahn. Da passt das Covermotiv ganz gut. Max wirkt ausgesprochen heldenhaft wie er ins Dunkel leuchtet, während Pauline sich neben ihm gruselt.

Fazit:  An sich erneut eine vergnügliche „Max“-Geschichte, die den Fans gefallen dürfte. Ich glaube allerdings, dass ich nicht die einzige bin, die gerne wüsste, was Nico auf die Frage „Warum?“ antworten würde. Mich hat es gestört, dass diese Frage nicht gestellt / geklärt wurde.

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