Bibi & Tina – Die geheimnisvolle Köchin

Titel: Bibi & Tina – Die geheimnisvolle Köchin / Verlag: Kiddinx / Spielzeit: ca. 159 min / Buch: Stephan Gütler / gelesen von: Sascha Rotermund

Inhalt: Tante Hedwig aus Kanada hat sich angekündigt, um ihren Geburtstag auf Schloss Falkenstein zu feiern. Jetzt muss eine richtig gute Köchin her! Da taucht wie aus dem Nichts Marie de Remoulade auf, die den Grafen von Falkenstein mit ihren Kochkünsten sofort überzeugt. Auch Bibi, Tina und Alex sind ganz hingerissen – bis auf einmal Tante Hedwigs kostbares Collier verschwindet. Als Marie ebenfalls nicht mehr auffindbar ist, beginnt für Bibi und Tina eine spannende Suche …


Bei diesem Hörbuch geht es ausnahmsweise mal nicht direkt um den Martinshof oder Pferde. Stattdessen sorgt eine junge Köchin auf Falkenstein für Unruhe. So gesehen hätte man vielleicht besser bei den Pferde-Stories bleiben sollen, denn überzeugt hat mich diese Geschichte nicht wirklich. Man muss schon ganz schön auf dem Schlauch stehen um nicht im Nu zu durchblicken, wer da auf Falkenstein und in der Umgebung lange Finger macht. Spannend ist da höchstens, wie lange es dauert bis es rauskommt. Doch auch das geht relativ flugs, so dass ich nach der ersten CD fand, dass die Geschichte nun gut und gerne zuende sein könnte. Aber nein, denn eine Story aus dem Kiddinx-Univerusm braucht ja ihre Friede-Freude-Eierkuchen-Ende und bis zu dem dauert es dann noch die zweite CD lang. Wenigstens hext Bibi einige Male und Ziegenbock Hoheit sorgt für die eine oder andere amüsante Szene, so geht der Spassfaktor wenigsten in Odnung. Dafür werden die ausgesprochenen Fans von Reiterhof-Geschichte hier nicht so sehr auf ihre Kosten kommen.

Gerade weil die „Bibi & Tina“ – Geschichten sich vornehmlich an die junge weibliche Hörerschaft wendeen, finde ich einen männlichen Sprecher dafür gut. Sascha Rotermund höre ich dabei ausgesprochen gerne, weil er zwar mit dem nötigen Vergnügen und lebendig liest, die Geschichten bei ihm aber nie mädchenhaft verkitscht oder albern klingen.

Zu Beginn erklingt das bekannte Lied von „Bibi & Tina“, aber instrumental und langsamer. Ich mag die Melodie sogar noch etwas lieber als das Lied an sich, auch wenn dieses mehr Schwung hat.

Das Covermotiv fällt passend zur Geschichte aus. Köchin Marie de Remoulade (und ich dachte immer, die Hörbücher würden sich an Hörer richten, die aus dem Kindergartenalter raus sind und solche Namenskreationen nicht mehr brauchen!) mit Bibi und Tina. Mir ist das Motiv allerdings deutlich zu rosa ausgefallen. Bei aller Liebe, das Schloss ist doch nicht pink!

Fazit:  Insgesamt eine geradezu verblüffend durchschaubare Story. Lediglich durch die Wendung in dem Moment, an dem man denkt, dass die Geschichte nun gut ihr Ende finden könnte, kommt noch etwas Spannung auf.

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